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Dppelabend: "Iolanta" / "Le rossignol" - Opern von Peter I. Tschaikowski und Igor Strawinsky - Musiktheater im Revier GelsenkirchenDppelabend: "Iolanta" / "Le rossignol" - Opern von Peter I. Tschaikowski und...Dppelabend: "Iolanta" /...

Dppelabend: "Iolanta" / "Le rossignol" - Opern von Peter I. Tschaikowski und Igor Strawinsky - Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Samstag, 24. Februar 2024, 19.00 Uhr, Großes Haus

Hier trifft Tschaikowski auf Strawinsky und eine blinde Prinzessin auf eine singende Nachtigall. In beiden Werken geht es um die Schönheit der Welt; für Figuren beider Stoffe bedarf es Zeit, diese Schönheit anzuerkennen und zu sehen.

 

Copyright: Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Prinzessin Iolanta ist blind. Doch weder davon noch von ihrem Titel darf sie erfahren, so fordert es ihr Vater. König René stellt bei Missachtung seines Befehls hohe Strafen in Aussicht, da er um die Zukunft seiner Tochter und des eigenen Reiches fürchtet. Doch das heranwachsende Mädchen spürt, dass ihr etwas verborgen bleibt, und erfährt schließlich durch einen Verehrer ihr wahres Schicksal.

In „Le Rossignol“ ist es eine Nachtigall, die den Menschen mit ihrem Gesang die Schönheit der Welt zeigt und sie alle Sorgen vergessen lässt. Ihre Begabung begeistert auch den Kaiser von China. Als der Herrscher jedoch vom Kaiser von Japan eine künstliche Nachtigall geschenkt bekommt, sucht der Vogel das Weite und wird vom Kaiser aus dem Reich verbannt. Erst als er selbst im Totenbett liegt und Musik fordert, ist sie die Einzige, die zu ihm zurückkehrt.

Für den Doppelabend zaubern die Regisseurinnen Tanyel Bakir und Kristina Franz aus einem Bühnenraum zwei Welten und entführen Sie zu märchenhaften Orten. Dort zeigt sich, wie die Einfachheit der Dinge gegen Täuschungen und menschliche Not ankommt. Der Opernabend besticht durch die rauschhafte Musik Tschaikowskis und die facettenreiche Komposition von Strawinsky, die zwischen Geradlinigkeit und totaler Expressivität schwankt. Schon die Uraufführung von „Le Rossignol“ verknüpfte Opern-, Tanz- und Pantomimenkunst – in Gelsenkirchen wird nun das MiR Puppentheater die Geister des Kaiserreichs zum Leben erwecken.

    Musikalische Leitung
    Rasmus Baumann
    Bühne
    Julia Schnittger
    Kostüme
    Hedi Mohr
    Chor
    Alexander Eberle
    Puppen
    Jonathan Gentilhomme
    Licht
    Patrick Fuchs
    Dramaturgie
    Anna-Maria Polke
    
Besetzung
    "Iolanta"
    Inszenierung
    Tanyel Sahika Bakir
    König RenéLuciano Batinić
    RobertSimon Stricker
    Vaudémont
    Khanyiso Gwenxane
    Ibn-HakiaBenedict Nelson
    BertrandPhilipp Kranjc
    Iolanta
    Heejin Kim
    Martha
    Almuth Herbst
    Brigitta
    Alfia Kamalova
    LauraHyejun Melania Kwon
    Almerik
    Ju Hyeok Lee
    
    "Le Rossignol"
    Inszenierung
    Kristina Franz
    Die Nachtigall
    Lisa Mostin
    Die Köchin
    Alfia Kamalova
    Der Tod
    Almuth Herbst
    Der Fischer
    Adam Temple-Smith
    Der Kaiser
    Urban Malmberg
    Der Kammerherr
    Philipp Kranjc
    1. japanischer Gesandter
    Johannes Mang
    2. japanischer Gesandter
    Petro Ostapenko
    3. japanischer Gesandter
    Ju Hyeok Lee
    Puppenspiel
    Gloria Iberl-Thieme
    Daniel Jeroma
    Maximilian Teschemacher
    Ensembles
    MiR Opernensemble
    MiR Opern- und Extrachor
    Opernstudio NRW
    Neue Philharmonie Westfalen

Termine
Nach der Premiere am 24. Februar folgen diese Termine:
Sonntag, 03. März 2024, 16.00 Uhr
Donnerstag, 07. März 2024, 19.30 Uhr
Samstag, 09. März 2024, 19.00 Uhr
Sonntag, 17. März 2024, 18.00 Uhr
Freitag, 29. März 2024, 18.00 Uhr
Samstag, 13. April 2024, 19.00 Uhr
Sonntag, 21. April 2024, 16.00 Uhr

Beim Premierenfieber am Freitag, 16. Februar ab 18.00 Uhr berichtet das Team der Produktion aus dem Arbeitsprozess und im Anschluss erhält das Publikum einen exklusiven Probeneinblick. Kostenlose Karten sind an der Theaterkasse erhältlich.
Nach der Vorstellung am 17. März treffen sich Publikum und Beteiligte der Produktion im Foyer in lockerer Atmosphäre zum Bargespräch.
Die Vorstellung am 21. April findet in der Reihe Hör.Oper mit Audiodeskription und Tastführung für blinde und seheingeschränkte Menschen statt

 

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