Als Korngold mit 23 Jahren die stark vom Symbolismus geprägte ›Tote Stadt‹ schrieb, hatte er in Wien bereits zwei erfolgreiche Opern herausgebracht. Das Wunderkind aus vorbelastetem Haus - sein Vater Julius war der bedeutendste Musikkritiker seiner Zeit - hatte u.a. bei Alexander von Zemlinsky studiert, blieb aber im Gegensatz zu seinem Lehrer immer einer spätromantischen und tonalen Schreibweise treu. Nach seiner zunächst freiwilligen und dann von den Nazis erzwungenen Emigration nach Hollywood wurde er quasi zum Vater der Filmmusik, die von ihm maßgeblich geprägt wurde.
Libretto von Paul Schott nach Paul Rodenbachs Roman ›Bruges la morte‹
Johannes Pell
Musikalische Leitung
Immo Karaman
Inszenierung und Bühne
Fabian Posca
Kostüme und Choreografie
Markus Baisch
Chor
David Greiner
Dramaturgie
Jason Wickson
Paul
Iris Marie Sojer
Lucienne
Susanne Serfling
Marietta
Sangmin Jeon
Victorin / Gaston (Sänger)
Simon Stricker
Frank / Fritz
Mark Bowman-Hester
Graf Albert
Ariana Lucas
Brigitta
Anne Martha Schuitemaker
Juliette
Sa. 22. Juni 2019 19:30 Uhr Opernhaus
So. 30. Juni 2019 18:00 Uhr Opernhaus T
Juli 2019
Zum letzten Mal! Fr. 12. Juli 2019 19:30 Uhr Opernhaus
DIE TOTE STADT von Erich Wolfgang Korngold in der Oper Wuppertal
Premiere Sonntag 16. Juni 2019, 18:00 Uhr, Opernhaus
09.06.2019
Paul kommt über den Tod seiner geliebten Frau Marie nicht hinweg und lebt in einem Erinnerungsraum für die Tote. Von der Tänzerin Marietta ist er zunächst ob ihrer Ähnlichkeit zu Marie fasziniert, doch dann verliert er sich in einem Strudel von widerstrebenden Gefühlen, die diese Liebe in Hass verwandeln. Erst spät erkennt er, dass er einen Teil seiner Erlebnisse nur geträumt hat, und beschließt nun, die tote Stadt zu verlassen.

