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„Die Nibelungen“ nach Friedrich Hebbel im Theater am Goetheplatz Bremen

Premiere 21. Januar 2011, um 19.30 Uhr

 

Hebbel folgte mit seinem Trauerspiel in drei Abteilungen von 1861 sorgsam seiner Vorlage, dem Nibelungenlied, verzichtete aber auf den mythischen Hintergrund der Erzählung.

Die Geschichte dreht sich um den jungen Helden Siegfried – ausgestattet mit Schwert, Tarnkappe und durch Drachenblut (fast) unverwundbar – der sich wegen seiner Hilfe zugunsten des Königs der Burgunden Gunther zunächst als Ehemann dessen Schwester Kriemhild wiederfindet. Kurz darauf fällt Siegfried aber einer tödlichen Intrige zum Opfer. Siegrieds Witwe schwört Rache…

 

Der Schauspieler Herbert Fritsch arbeitet seit einigen Jahren mit Erfolg als Regisseur, unter anderem in Berlin, Halle, Magdeburg und Wiesbaden.

 

In seiner ersten Inszenierung am Theater Bremen sind Figuren zu sehen, die zur Erfüllung ihrer Wünsche skrupellos über Leichen gehen. Kritiker und Autor Alfred Polgar beschreibt Hebbels Nibelungen als „Geschöpfe, in denen die Verschmelzung von Tierischem und Göttlichem zum Menschlichen noch nicht vollzogen ist. Sie haben Vernunft und Ethos, aber neben diesen stehen in noch ungebrochener Kraft Trieb und Instinkt“.

 

Es spielen Timo Lampka, Varia Linnéa Sjöström, Franziska Schubert, Christoph Rinke, Jan Byl, Susanne Schrader, Eva Gosciejewicz, Glenn Goltz, Maike Jüttendonk, Simon Jensen, Komi Togbonou, Martin Baum, Alexander Swoboda, Sonka Vogt, Jakob Benkhofer, Maximilian Scheidt und Sandro Sutalo.

 

Weitere Termine am 27. und 29. Januar, 10., 18., 19. und 23. Februar, 10. und 29. März sowie am 6. und 16. April 2011

 

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