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DIE FLEDERMAUS - Operette von Johann Strauss - Aalto-Musiktheater Essen

02.12.2011
Kategorien: DeutschlandNews

Premiere Samstag, den 10. Dezember 2011, 19:00 Uhr. -----

1874 in Wien uraufgeführt, erfreut sich diese Satire auf eine bürgerliche Gesellschaft mit ihrer wunderbar berührenden wie zugleich mitreißend-schmissigen Musik bis heute größter Beliebtheit. Sie gilt als Höhepunkt der goldenen Ära der Wiener Operette.

Irrungen und Wirrungen im Hause Eisenstein, auf dem Fest des Prinzen Orlofsky und im Gefängnis – Verkleidungen, Verwechslungen, Revanche, Täuschungen, Untreue, Liebe, Rache und viel Alkoholgenuss – von all dem erzählt dieses Werk. Oder ist alles nur ein Spiel?

Für die Neuinszenierung hat Intendant und Generalmusikdirektor Stefan Soltesz, der die musikalische Einstudierung und Leitung übernimmt, den Film- und Theaterregisseur Gil Mehmert verpflichtet, der, gemeinsam mit seinem Team, damit zum ersten Mal am Aalto arbeitet und darüber äußerte: „Eine Operette! Hat man gerade keinen Champagner getrunken und betrachtet die Sache nüchtern, dann kommt man sich ziemlich klug vor, wenn man das Ganze eigentlich ein bisschen dumm findet. Und gerne macht sich der Künstler über andere lustig – besonders der Regisseur über die Operette. Aber so lang kann man seine Nase gar nicht machen, wie sie einem von der Operette lang gezogen wird, wenn man sich mit ihr anlegt. Der Klügere gibt nach, heißt es. Mal sehen, wie ‚Die Rache einer Fledermaus‘, wohl nicht umsonst der Ursprungstitel, diesmal zuschlägt.“

Mehmert ist im Ruhrgebiet durch seine eindrucksvollen Inszenierungen der Eröffnungs- und Abschlussfeier der Kulturhauptstadt „RUHR.2010“ noch in guter Erinnerung. Mehr als hundert Bühnenwerke hat er bereits in Szene gesetzt. Seine Regiearbeiten, die alle Genres von zeitgenössischer Oper bis Musical im Musiktheater und von Drama zur Komödie im Schauspiel umfassen, entstanden an Bühnen wie dem Schauspielhaus Bochum, dem Düsseldorfer Schauspielhaus oder der Neuen Oper Wien. Zu den jüngsten Inszenierungen zählen Kurt Weills „Street Scene“ als Koproduktion der Bayerischen Theaterakademie und des Musiktheaters im Revier sowie das Musical „Ganz oder gar nicht - the Full Monty“ am Theater Dortmund.

Weiterhin kann Gil Mehmert nicht nur auf mehrere Einsätze als Komponist verweisen, sondern ist vor allem auch sehr erfolgreich als Filmregisseur tätig. Für sein Kino-Debüt „Aus der Tiefe des Raumes“ nach eigenem Drehbuch erhielt er im Jahr 2005 den Starter-Filmpreis der Stadt München und den Bayerischen Filmpreis für die beste Nachwuchs-Produktion.

Musikalische Leitung Stefan Soltesz

Inszenierung Gil Mehmert

Bühne Jens Kilian

Kostüme Dagmar Morell

Choreographie Kati Farkas

Dramaturgie Ina Wragge

Choreinstudierung Alexander Eberle

Gabriel von Eisenstein Peter Bording

Rosalinde, seine Frau Alexandra Reinprecht

Frank, Gefängnisdirektor Günter Kiefer

Prinz Orlowsky Matthias Rexroth

Alfred, ein Tenor Albrecht Kludszuweit

Dr. Falke Heiko Trinsinger

Dr. Blind, Advokat Rainer Maria Röhr

Adele, Kammermädchen Hulkar Sabirova

Ida Yara Hassan

Frosch, Gefängnisdiener Peter Siefert

Opernchor des Aalto-Theaters, Essener Philharmoniker

Weitere Vorstellungen 18., 20., 22., 28., 31.12.2011; 5., 22., 28.1.; 17., 19.2.; 21.4.; 16.5.; 2.6.2012, Aalto-Theater

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