Das erbarmungslose Drama Georg Büchners bot dem österreichischen Komponisten Gottfried von Einem eine ideale Möglichkeit, sich mit faschistischen Herrschaftsstrukturen auseinanderzusetzen. Zwei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg im Zuge der Salzburger Festspiele uraufgeführt, hat das Werk bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Zum 100. Geburtstag des Komponisten bringt der gefeierte Regisseur Günter Krämer das packende wie verstörende Werk auf die Bühne des Staatstheaters am Gärtnerplatz.
Musik von Gottfried von Einem
Libretto frei nach Georg Büchner eingerichtet von Boris Blacher und Gottfried von Einem
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Altersempfehlung ab 14 Jahren
Musikalische Leitung Anthony Bramall
Regie Günter Krämer
Bühne Herbert Schäfer
Kostüme Isabel Glathar
Licht Michael Heidinger
Video Raphael Kurig, Thomas Mahnecke
Choreinstudierung Felix Meybier
Dramaturgie David Treffinger
Georges Danton Mathias Hausmann / Matija Meić
Camille Desmoulins Alexandros Tsilogiannis
Hérault de Séchelles Juan Carlos Falcón
Robespierre Daniel Prohaska
Saint-Just Levente Páll / Holger Ohlmann
Herrmann Liviu Holender
Simon Christoph Seidl
Ein junger Mensch Stefan Thomas
Julie Sona MacDonald
Lucile Desmoulins Mária Celeng
Eine Dame Frances Lucey
Simons Weib Ann-Katrin Naidu
Chor, Extrachor und Statisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Termine
Do11.10.201819.30 Uhr
Sa13.10.201819.30 Uhr
Mo15.10.201819.30 Uhr
Fr19.10.201819.30 Uhr
Do01.11.201818.00 Uhr
So04.11.201818.00 Uhr
Do15.11.201819.30 Uhr
DANTONS TOD, Oper von Gottfried von Einem - Staatstheater am Gärtnerplatz München
Premiere 11. Oktober 2018, 19.30 Uhr
03.10.2018
Die Französische Revolution hat sich der absolutistischen Machthaber entledigt, doch weiterhin lebt das Volk in Angst und Schrecken. Während sich der einstige Revolutionär Georges Danton genusssüchtig dem Spiel und der Liebe widmet, will Robespierre die Gleichheit aller Menschen mit Gewalt und Terror durchsetzen. Erst als er selbst ins Visier der Schreckensherrschaft gerät, lässt sich Danton wieder zu politischer Aktivität überreden. Doch Zweifel an seinen eigenen Motiven sowie an der Möglichkeit, Freiheit und Brüderlichkeit gewaltsam erkämpfen zu können, stehen seiner Tatkraft im Wege.


