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AN DER SCHWELLE – Ein Monolog mit Cello. Das neue Theaterstück des DIPHTHONG Kollektivs in Köln

Premiere Fr., 18. November 2022, 20 Uhr, BOX – Theater in der Südstadt, Sachsenring 3, 50677 Köln

15.11.2022

Ein Bibliothekar findet ein Buch, das jemand 113 Jahre nach Ausleihe zurückgibt. Getrieben von einer sich ständig steigernden Neugierde begibt sich der Protagonist auf die Suche nach dem mysteriösen Ausleiher des Buches. Im Rahmen dieser Suche entspinnt sich eine abenteuerliche Geschichte. Die sukzessive Auflösung der gewohnten Perspektive bietet Raum für die Auseinandersetzung mit der Frage nach der Bedeutung von Identität und wie sich selbige vermeintlich konstituiert.

© Alessandro De Matteis

Im Zentrum der Inszenierung steht die Frage nach dem Verhältnis des Individuums zu dem Raum, in welchem es sich bewegt. Wer ist der Mensch? Wie stark ist er an den Ort gebunden, dem er entstammt. Wie sehr verändert ihn ein anderer Ort? An der Schwelle hinterfragt die Zukunft der Menschheit. Schaffen wir es perspektivisch, unser Selbst unabhängig von Grenzen und Staaten als Teil einer Gesamtmenschheit zu definieren oder fallen wir zurück in ein Zeitalter der Nationalismen, in welchem sich Menschen nur in Abgrenzung zu dem Anderen selbst erfahren können?

Regie & Schauspiel: Nikos Konstantakis
Dramaturgie: Tim Mrosek
Autor: Glen Berger
Übersetzung: Dagmar Windisch
Cellist: Fernando Nina
Kostüm & Bühnenbild: Eleonora Pedretti
Licht / Technische Leitung: Daniel Swoboda
Imagery: Alessandro de Matteis
Tonaufnahme: Khalaf Dawood, Tim Mrosek, Stella Veinoglou
Speech Coach: Daniel Schüßler

auch Sa., 19. November 2022, 20 Uhr

AN DER SCHWELLE ist eine Produktion von Nikos Konstantakis in Zusammenarbeit mit Tim Mrosek und Fernando Nina. Original: "Underneath the Lintel" von Glen Berger. Das Stück ist eine Deutsche Uraufführung und wurde gefördert durch durch das Kulturamt der Stadt Köln und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Wiederaufnahme ist durch das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste gefördert.

Tickets: 15 €, ermäßigt 10 €  

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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