Udo Zimmermanns Jugendoper erzählt in berührender Weise von den letzten Stunden von Hans und Sophie Scholl unmittelbar vor ihrer Hinrichtung. Auf der Grundlage überlieferter Originalhandschriften des Geschwisterpaares schrieb Wolfgang Willaschek ein Libretto, das die jungen Zuschauer ungeschminkt an den Gedankengängen der beiden Protagonisten teilhaben lässt und dabei Fragen aufwirft, die bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben: Wann beginnt Faschismus? Welche Verpflichtung besteht für den Einzelnen, sich aktiv in gesellschaftliche Entwicklungen einzumischen, anstatt einfach in die andere Richtung zu schauen?
Libretto von Wolfgang Willaschek
Musikalische Leitung Andreas Partilla
Regie Lukas Wachernig
Bühne und Kostüme Stephanie Thurmair
Licht Michael Heidinger
Dramaturgie Daniel C. Schindler
Sophie Scholl Sophie Mitterhuber
Hans Scholl Liviu Holender
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Weitere Vorstellungen
März 20 / 22 April 10 / 12 / 16
Tickets gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de,
Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de
Im Rahmen der »Internationalen Wochen gegen Rassismus 2018« laden das Gärtnerplatztheater sowie die Weiße Rose Stiftung e. V. am 23. März zu einem Künstlergespräch in der Denkstätte Weiße Rose in den Räumlichkeiten der Münchner LMU ein.
WEISSE ROSE - Szenen für zwei Sänger und 15 Instrumentalisten von Udo Zimmermann - Staatstheater am Gärtnerplatz München
Premiere am 15. März 2018 um 18.00 Uhr im Studio
08.03.2018
München am 22. Februar 1943: Die Geschwister Hans und Sophie Scholl, 24 und 21 Jahre alt, werden von den Nationalsozialisten mit dem Fallbeil hingerichtet. Ihr Vergehen: Antifaschistische Aktivitäten im Rahmen der studentischen Widerstandsgruppe »Weiße Rose«.

