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Uraufführung: "Der grosse Marsch" von Wolfram Lotz im Staatstheater Saarbrücken

in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen

Saarbrücker Premiere 26. Mai 2011 um 20 Uhr in der sparte4.---

Der junge Dramatiker Lotz ist ein moderner Romantiker. Er stemmt sich vehement gegen Zwänge und Realitäten, gegen Schwerkraft und Sterblichkeit.

Folgerichtig verlangt er vom Theater das Schwerste: Utopie. Und darin findet er kein Maß. Er stößt mit »Der große Marsch« eine Wertediskussion innerhalb unserer Gesellschaft an, parodiert sie zugleich und endet schließlich bei der Forderung nach dem Unmöglichen. Mit seiner Unbescheidenheit hat Lotz die Herzen des Publikums, das sein Stück bereits bei szenischen Lesungen hören konnte, erobert: Bevor es seine Uraufführung in erlebt, gewann es u.a. den Publikumspreis beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2010 und wurde zu Beginn diesen Jahres mit dem Kleist-Förderpreis ausgezeichnet.

Neben der Auseinandersetzung mit dem klassischen Spektrum der Theaterliteratur gehört es zu den wesentlichen Aufgaben des Theaters, neuen Strömungen und Tendenzen der Dramatik nachzuspüren und noch unbekannten Stoffen oder Autoren ein Forum zu schaffen. Deshalb kommt es am Ende der Spielzeit 2010/11 zu einer besonderen Produktion mit hoher überregionaler Aufmerksamkeit. In Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen wird das Schauspielensemble des Saarländischen Staatstheaters neben Bühnen wie dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg, dem Maxim Gorki Theater Berlin und dem Deutschen Theater Berlin ein Stück eines deutschsprachigen Dramatikers zur Uraufführung bringen.

Die Premiere findet zunächst in Recklinghausen statt; anschließend wird die Inszenierung in der Alten Feuerwache gezeigt.

Es inszeniert Christoph Diem; das Bühnenbild und die Kostüme entwirft Florian Barth. Die Bühnenmusik entwickelt Alexandra Holtsch.

Besetzung

Anna, das Kind: N.N. / N.N.

Schauspielerin: Katharina Ley

Wolfram Lotz: Gertrud Kohl

Josef Ackermann: Heiner Take

Hamlet: Pit-Jan Lößer

Herr Hundt: Marcel Bausch

Zwei hässliche Schauspieler: Gabriela Krestan, Pit-Jan Lößer

Der Regisseur: Georg Mitterstieler

Eine Gruppe echter Sozialhilfeempfänger: Ensemble

Ältere Sozialhilfeempfängerin (Skinhead): Gabriela Krestan

Patrick S.: Boris Pietsch

Fetter Schauspieler: Natalie Hanslik

Die Schlange: Nina Schopka

21 mongoloide Kinder : Ensemble & Technik & Bar-Personal

Mutter Lotz: Saskia Petzold

Lewis Paine: Benjamin Bieber

Felix Leu: Pit-Jan Lößer

Bakunin: Hans-Georg Körbel

Prometheus: Klaus Meininger

Die 50 Nereiden: Natalie Hanslik

Das Manifest: Ensemble

Termine: Do 26.05. Fr 27.05. Di 31.05. Mi 01.06. Sa 04.06. So 05.06. Fr 10.06. Di 14.06. So 19.06. Do 23.06. Fr 24.06.

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