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Uraufführung: „Familien gegen Nazis“ von Laurence Young im Schauspiel Dortmund

Premiere Sonntag, 6. Oktober, 18.30 Uhr

30.09.2019

Das neue Show-Event! Treffen Sie in Familien gegen Nazis eine Familie, die alles gibt im Kampf gegen Rechte und Rechtspopulisten! Messen Sie sich mit ihrem Engagement, fühlen Sie ihr auf den Zahn und urteilen Sie selbst: hop oder top? Sind ihre Taten tatsächlich von Bedeutung – oder bloß Gewissensberuhigung? Wer trägt Verantwortung – wofür? Und was ist eigentlich historisches Erbe? Das und noch vieles mehr erfahren Sie nur hier – in Ihrer politischen Bildungsanstalt … äh … im Theater!

© Birgit Hupfeld

Moment … das soll politisches Theater sein? Wenn Schauspieler in Rollen schlüpfen und so tun, als seien sie „normale“ Bürger, über die sich das Publikum lustig macht? Geben Sie es zu: Auch Sie erwarten existenzielles Spiel, Diskurs auf der Höhe der Zeit, Konflikte und: Kunstblut!

In ihrer vierten Arbeit am Schauspiel Dortmund hält Laura N. Junghanns dem Theater den Spiegel vor und fragt – frei nach Friedrich Schiller: Was kann das Theater als politische Anstalt eigentlich bewirken? Erleben Sie in Familien gegen Nazis, wie sich ein Ensemble in die Tiefen seines Selbstverständnisses begibt: Denn heute wie damals muss sich das Theater fragen, was die Aufgaben und Grenzen des eigenen Wirkens eigentlich sind – und vielleicht auch unserer eigenen: Oder wann haben Sie sich zuletzt politisch wirksam engagiert?

    Regie: Laura N. Junghanns
    Bühne: Jule Saworski
    Kostüme: Natalia Nordheimer
    Video: Tobias Hoeft
    Dramaturgie: Dirk Baumann
    Licht: Stefan Gimbel
    Ton: Chris Sauer
    Regieassistenz / Inspizienz: Hannah Koester
    Ausstattungsassistenz: Elizaweta Veprinskaja
    Soufflage: Ruth Ziegler

    Live-Musik: aniYo kore
    Mit: Caroline Hanke, Uwe Rohbeck
    und: Alida Bohnen, Berna Celebi, Max Ranft, Lea Annou Reiners (Studierende des Schauspielstudio Graz)

Die nächsten Vorstellungen sind Sonntag, 13. Oktober, und Sonntag, 27. Oktober, jeweils um 18.30 Uhr. Karten gibt es an der Vorverkaufskasse im Opernhaus (Platz der Alten Synagoge), unter www.theaterdo.de und 0231/50-27222.
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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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