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opernSTART an der Semperoper Dresden: Workshop eröffnet jungen Zuwanderern neue kulturelle Erfahrungsräume

Das Wochenende vom 8. bis 10. April steht für 20 Jugendliche mit Migrationshintergrund des START-Programms ganz im Zeichen der Oper »L’incoronazione di Poppea« von Claudio Monteverdi. Im Rahmen des dreitägigen Workshops erhalten sie Einblicke in die Arbeit an einem Opernhaus und besuchen die Inszenierung unter der musikalischen Leitung von Rubén Dubrovsky und in der Regie von Florentine Klepper.

 

opernSTART, eine Initiative der Deutsche Bank Stiftung, begeistert die engagierten Jugendlichen für die Kunstform und Institution Oper. Renommierte Opernnachwuchskräfte bieten ihnen Führungen durch Maske, Werkstätten, Bühne und Orchestergraben.

 

In persönlichen Gesprächen mit Mitarbeitern und Künstlern lernen sie die unterschiedlichen Berufe am Theater kennen, erfahren mehr über Vorbereitungs- und Probenprozesse für eine Neuproduktion wie »L’incoronazione di Poppea« und welche Berufsgruppen bei der Entstehung und Umsetzung bei einer solchen Premiere zusammenwirken müssen, damit ein abendfüllendes Opernwerk auf der Bühne zu erleben ist. Dabei können sich die Jugendlichen diesem Opernwerk ganz persönlich annähern im »Spiel mal Oper«-Workshop mit dem Theaterpädagogen des Hauses, der ausgewählte Szenen dieser Oper mit den Jugendlichen improvisieren wird.

 

Für viele der Schülerinnen und Schüler ist der opernSTART-Workshop der erste Kontakt mit dem (Musik-)theater. »Dabei sollen die Jugendlichen zur langfristigen Auseinandersetzung mit Theater und Oper angeregt und – idealerweise – Vorstellungsbesuche Bestandteil ihrer Freizeit werden. Die Stipendiaten können ihre kulturelle Bildung in diesem Bereich erweitern und dadurch ihre Teilhabe an der Gesellschaft verstärken«, so Katja Nawka, Assistentin der Operndirektion an der Semperoper Dresden und Alumna der »Akademie Musiktheater heute« der Deutsche Bank Stiftung, die den Workshop in Dresden leitet.

 

START wurde 2002 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ins Leben gerufen. Ziel ist es, engagierte Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund beim Erreichen eines höheren Bildungsabschlusses zu unterstützen. Die START-Stipendiaten werden auf ihrem Weg zum Abitur materiell sowie ideell gefördert. Die ideelle Förderung zielt vor allem auf den Zugang zu Themen und Kontakten, die in den Familien häufig nicht geboten werden können. Zum Schuljahr 2010/2011 wurden rund 200 neue Stipendiat/-innen aufgenommen, damit hat START seit Gründung bereits über 1.200 Schülerinnen und Schüler gefördert.

 

Die Deutsche Bank Stiftung unterstützt START seit 2004. Mit opernSTART bringt sie ihr großes Netzwerk im Bereich Musiktheater und ihre Kompetenz in kultureller Bildungsarbeit in das START-Programm ein.

 

 

 

 

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