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Emmerich Kálmáns Operette „Die Zirkusprinzessin“ im Opernhaus Düsseldorf

Premiere: Freitag, 13. November 2015, 19.30 Uhr. -----

„Es war einmal ein schneidiger junger Husarenoffizier, der heißgeliebte Neffe und Erbe eines der reichsten Fürsten Russlands. Das ganze Leben war für ihn ein toller Rausch, bis er eines Abends in der Oper eine Frau erblickte, die ihn so sehr faszinierte, dass er tagein, tagaus nur mehr an sie denken konnte.

So sagte er zu seinem Onkel: ‚Die oder keine!‘ Worauf der Onkel wutschnaubend antwortete: ‚Was fällt dir ein, das ist meine Braut!‘ Am nächsten Tag war der junge Offizier versetzt, abgeschoben in ein schmutziges Grenznest und enterbt. Seine Karriere vernichtet, quittierte er den Dienst und zog hinaus in die Welt. Er war ein glänzender Reiter und ging ... zum Zirkus!“ – Mit diesen Worten lüftet Mister X das Geheimnis seiner Herkunft und schnell ist klar: Geschichten wie diese wurden auf der Operettenbühne so oder ähnlich schon oft erzählt. Aber noch nie zuvor hatte ein Komponist sie im Zirkus angesiedelt, jenem Ort der Spiele, Verkleidungen, Clowns und Akrobaten, der auch für die Theaterbühne jede Menge Atmosphäre schafft. Die Liebes- und Lebenswirren des Mister X sind dabei nur ein Handlungsstrang des äußerst turbulenten Geschehens der „Zirkusprinzessin“, deren Uraufführung 1926 im Theater an der Wien Emmerich Kálmán (1882–1953) einen sensationellen Erfolg

bescherte. Denn genauso wie seine „Csárdásfürstin“ und „Gräfin Mariza“ lebt auch diese Operette von

mitreißenden Melodien, Tänzen vom Walzer bis zum Foxtrott, schmissigen Varieté-Nummern und

berührend-sentimentalen Liebesduetten.

 

Rgisseur Josef E. Köpplinger ist seit 2012/13 Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz München. Der international äußerst erfahrene Theatermann machte sich in den letzten Jahren vor allem durch seine spritzig-fantasievollen Operetten- und Musical-Inszenierungen einen Namen. 2013 wurde er mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet.

 

Köpplinger setzt ganz auf die Magie der Zirkuswelt und der großen Gefühle. Er verwandelt die Bühne in

einen temporeichen Schauplatz für Kálmáns in großartige Melodien verpackte Geschichte von Liebe

und Macht, Eitelkeit und Intrige.

 

Damit der originale Wiener Schmäh nicht verloren geht, wurde eine Reihe bekannter Gastsolisten engagiert: Matthias Schlüter, Franz Wyzner, Gisela Ehrensberger, Sigrid Hauser alternierend mit Rosina

Bacher, Susanne Grosssteiner und Christoph Filler. Als hoch geschätzter Gast aus dem Ensemble des

Düsseldorfer Schauspielhauses steht Wolfgang Reinbacher auf der Bühne.

 

Operette in drei Akten

Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald / Neue Textfassung von Josef E. Köpplinger

In Kooperation mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz München

 

Musikalische Leitung: Giuliano Betta Chorleitung: Gerhard Michalski

Inszenierung: Josef E. Köpplinger Licht: Michael Heidinger

Bühne: Rainer Sinell Dramaturgie: David Treffinger

Kostüme: Marie-Luise Walek Spielleitung: Kinga Szilágyi

Choreographie: Karl Alfred Schreiner

 

Fürstin Fedora Palinska: Romana Noack

Carla Schlumberger, Hotelbesitzerin: Sigrid Hauser

Prinz Sergius Wladimir: Wolfgang Schmidt

Toni Schlumberger, ihr Sohn: Christoph Filler

Rittmeister Graf Saskusin: Joeri Burger

Pelikan, Oberkellner: Wolfgang Reinbacher

Leutnant von Petrowitsch: Matthias Schlüter

Maxl, Piccolo: Steffen Köhler

Baron Peter Brusowsky, Adjutant: David Jerusalem

Frantischek, Portier: Udo Bodnik

Zirkusdirektor Stanislawski: Franz Wyzner

Fedja, Billeteur: Norbert Kaulhausen

Wanja, dessen Frau: Gisela Ehrensperger

Mister X: Carsten Süss

Miss Mabel Gibson: Susanne Grosssteiner

 

Tänzerinnen: Yasha Wang, Sara Blasco Gutiérrez, Carmen Mar Canas Salvador, Jbid Hatschaduryan,

Katharina Sim, Lea Hladka Tänzer: Claudio Pisa, Bernardo Fallas, Hayato Yamaguchi, Jonas Tilly,

Alexeider Abad Gonzales, Ayberk Esen

 

Chor: Chor der Deutschen Oper am Rhein

Orchester: Düsseldorfer Symphoniker

 

Opernwerkstatt zur Premiere: Montag, 9. November, 18.00 Uhr im Opernhaus Düsseldorf (Eintritt frei)

„Die Zirkusprinzessin“ im Opernhaus Düsseldorf:

Fr 13.11. – 19.30 Uhr | So 22.11. – 18.30 Uhr | Sa 28.11. – 19.30 Uhr |

Fr 04.12 – 19.30 Uhr | So 13.12. – 18.30 Uhr | Do 31.12. – 19.00 Uhr |

So 17.01. – 18.30 Uhr | So 07.02. – 18.30 Uhr | Di 23.02. – 19.30 Uhr |

Di 15.03. – 19.30 Uhr | Sa 16.04. – 19.30 Uhr | Fr 06.05. – 19.30 Uhr

Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause

 

Karten und weitere Informationen sind erhältlich in den Opernshops Düsseldorf und Duisburg,

Tel. 0211.89 25 211, sowie online über www.operamrhein.de.

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