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Zwei Premieren im Theater Augsburg

„Herr Puntila und sein Knecht Matti“ (Premiere: 15 Januar 2010, Großes Haus)

und

„faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete“ (Premiere: 16. Januar 2009, Komödie)

 

"Herr Puntila und sein Knecht Matti" – Bertolt Brecht

 

Puntila ist ein reicher Gutsbesitzer, Matti sein Chauffeur, der unter den

wechselnden Launen seines Herrn zu leiden hat. Betrunken liebt Puntila

Menschen und Sinnesfreuden, nüchtern ist er jedoch ein hartherziger

Ausbeuter. Seine im Rausch begangenen Taten versucht sein nüchternes Ich

alsbald wieder rückgängig zu machen. Bertolt Brechts Exilstück, mit dem

später das Berliner Ensemble eröffnet wurde, ist das einzige von ihm selbst

als „Volksstück“ bezeichnete Drama. Inszeniert wird es von dem weithin

beachteten amerikanischen Regisseur Jay Scheib.

 

"faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete" – Ewald Palmetshofer

 

ER und SIE lernen sich auf einem „bring what you eat“ bei Freunden kennen.

Paul und Ines, Tanja und Robert haben soeben das neu zugezogene Paar Anne und Fritz samt Nachwuchs erfolgreich in ihre Runde aufgenommen – nun

beobachten und kommentieren sie jeden Schritt der sich neu anbahnenden

Paarbildung zwischen IHM und IHR. Ewald Palmetshofer zählt zu den

wichtigsten Autoren neuer deutschsprachiger Dramatik. In dem Stück „faust

hat hunger und verschluckt sich an einer grete“, das 2009 in Wien

uraufgeführt wurde, gelingt Ewald Palmetshofer ein respektlos-amüsanter

Umgang mit dem Faust-Stoff. Fabian Alder, der bereits mit "Electronic City"

am Theater Augsburg seinen Sinn für Komik und die Musikalität von Sprache

bewiesen hat, ist für die Inszenierung verantwortlich.

 

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