Typisch Kleinfamilie halt: Mutter, Vater, Sohn und Opa unter einem Dach. Da bleiben Alltagskonflikte nicht aus. Die Familie sieht die Chance auf einen lukrativen Job und gibt einen tiefen Einblick in ihr Leben. Und wenn die Wirklichkeit nicht spannend genug scheint, dann wird auch schon mal nachgeholfen. Mit Eigensinn und Humor übertreffen sie dabei alle Vorurteile.
Jurek Becker, der mit seinem Roman „Jakob der Lügner“ international berühmt wurde, schaute 1994 mit liebevollem und doch auch schmerzhaftem Blick auf die Fremdheit zwischen Ost und West. Der Theaterabend erinnert auch 30 Jahre nach der sogenannten „Wende“ an ein Land, dessen Menschen einerseits eine politische Revolution in Gang gesetzt haben, die aber andererseits in der Konfrontation mit neuen Lebensumständen ihre eigene Identität fast verlieren.
in einer Fassung von Maik Priebe und Natalie Driemeyer
Regie Maik Priebe
Bühne Susanne Maier-St
MUSIK Johannes Winde
Dramaturgie Natalie Driemeyer
MIT
Jon-Kaare Koppe
als Benno Grimm
Kristin Muthwill
als Trude
David Hörning
als Theo
Joachim Berger
als Karl Blauhorn
René Schwittay
als Anton Steinheim
Nadine Nollau
als Lucie
Katja Zinsmeister
als Beate / Corinna / Steffi / Isolde Moll
Andreas Spaniol
als Harry / Langhans / Lobeck
Do 23.01.
19:30 Großes Haus
So 02.02.
15:00 Großes Haus
Fr 14.02.
19:30 Großes Haus
So 16.02.
Das Bild zeigt Jurek Becker
"Wir sind auch nur ein Volk" nach den Drehbüchern von Jurek Becker - Hans Otto Theater Potsdam
PREMIERE 17-JAN-2020, 19:30, Großes Haus
10.01.2020
Typisch Ossi solle die Familie sein, so die Idee des angesagten Autors Steinheim. Er erhielt von der ARD den Auftrag, das Drehbuch für eine Serie zur Einheit, am besten einen „Straßenfeger“, zu verfassen. Die exemplarisch ausgesuchte Familie Grimm nimmt ihn, dem der Osten komplett fremd ist, als Gast auf.

