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Uraufführung: Nachtwache - Ein Lamentoabend - Oldenburgisches Staatstheater

Premiere am 29. November 2009 im Großen Haus

mit Musik von Claudio Monteverdi, Henry Purcell, György Ligeti, Radiohead u.a.

Häufig sind es nicht die glücklichsten Momente, die Komponisten zu ihren eindrucksvollsten Werken inspirieren.

So ist eines der ersten Zeugnisse der Oper ein »Lamento« – der Klagegesang der Ariadne aus der Feder Claudio Monteverdis. Regisseur Niklaus Helbling und der musikalische Leiter Olaf Wiegmann „suchten nach einem Ort und einer Zeit für Klagen oder eben Lamenti. Da war es nahe liegend und passend zur Besetzung ein ‚Spital der klagenden Helden’ in der Nacht zu definieren“ (Helbling). Herausgekommen ist bei dieser außergewöhnlichen Opern-Stückentwicklung ein poetischer Abend mit feinem Humor und Bildern von großer suggestiver Kraft. Den traumwandlerischen roten Faden des Abends bietet die Musik, die einen Bogen über fast ein halbes Jahrtausend spannt und uns doch hier und jetzt direkt ins Herz trifft.

Der gebürtige Schweizer Niklaus Helbling war viele Jahre als Dramaturg am Hamburger Thalia Theater engagiert, bevor er als freischaffender Autor, Dramaturg und Regisseur unter anderem am Wiener Burgtheater, am Hamburger Thalia Theater, Schauspiel Frankfurt Nationaltheater Mannheim, in Basel, Graz, Zürich und bei den Salzburger Festspielen arbeitete. Mit Nachtwache stellt er sich dem Publikum erstmals als Musiktheaterregisseur vor.

Inszenierung: Niklaus Helbling,

Musikalische Leitung: Olaf Wiegmann,

Bühne: Dirk Thiele

Kostüme: Victoria Behr, Dramaturgie: Johanna Wall

Mit: Mareke Freudenberg, Barbara Schmidt-Gaden; Magid El Bushra, Andrey Valiguras; Johannes Geißer

Weitere Vorstellungen: Sa 5., Fr 11. und Mi 30. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr

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