
Aus schauspielerischen Improvisationen, der poetischen Arbeit am Schreibtisch sowie der Verbindung und Überprüfung beider Elemente im Inszenierungsprozess ist ein phantastisches, oft komisches Roadmovie entstanden. In dessen Zentrum stehen vier Menschen, die sich Sorgen über den Zustand der Welt machen und nicht länger bereit sind, diesen einfach so hinzunehmen. Doch wie rettet man die Welt? Oder zumindest jenen Teil von ihr, der einem am Herzen liegt?
Das wollen die vier herausfinden und ein Zeichen setzen. Auf einem Floß bereisen sie den Rhein, streiten um Banales und Politisches, müssen merkwürdige Begegnungen überstehen und erfahren: Demokratie hat mit Einmischung zu tun. Müdigkeit ist in Zeiten wie unseren nicht erlaubt! Zu guter Letzt landen die Reisenden in Brüssel, im EU-Parlament. Werden sie ihrem Anliegen dort Gehör verschaffen können?
Es spielen Nadja Robiné, Dascha Trautwein und Jonas Schlagowsky aus dem Weimarer sowie Sebastian Brandes und Mark Ortel aus dem Mainzer Ensemble. Das Bühnenbild entwarf Matthias Werner, die Kostüme Cary Gayler. Für die Musik zeichnet Johannes Winde verantwortlich.
Eine Koproduktion des Deutschen Nationaltheaters Weimar und des Staatstheaters Mainz
- Premiere und weitere Vorstellungen in Weimar: 8.2., 20.2., 16., 25.3., 7.4., 31.5., 17.6.2018
- Premiere und weitere Vorstellungen in Mainz: 17.2., 23.2., 11.,14.3., 14., 23.4., 5.5.2018