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Uraufführung/Auftragswerk: BÖSES MÄDCHEN von Lothar Kittstein, Theater Bonn

Premiere am 26. Januar 2011, 20 Uhr, Werkstatt

 

Ein Psycho-Thriller, der sich in einen Grenzbereich des Lebens vorwagt, wo die Dimensionen von Wahrheit und Lüge, Gegenwart und Erinnerung, Wirklichkeit und Traum, Tod und Liebe miteinander verschmelzen.

Ein Haus im Wald, weit weg von der Stadt. Früher war es ein beliebtes Winterausflugsziel, voller Leben. Aber hier fällt schon lange kein Schnee mehr. Die Gäste bleiben seit Jahren aus. Eine Frau kommt, sie besucht den Mann, dem das Haus gehört. Er ist alt geworden. Seine Kräfte lassen nach. Dagegen sträubt sich alles in ihm. Er war stets ein Mann, der bekam, was er wollte, und jetzt braucht er Hilfe. Die Frau will sich um ihn kümmern. Sie hat sich eine berufliche Auszeit genommen und kommt, um zu helfen – sagt sie. Ist sie seine Tochter? Die Frau bringt ein Mädchen mit. Eine junge Frau, fast. Hübsch, aber etwas stimmt mit ihr nicht. Ist es ihre Tochter? Oder ihre Geliebte? Eine seltsame Spannung liegt in der Luft. Es beginnt ein erotisch aufgeladenes Spiel um Liebe, Macht und Abhängigkeit und die Wunden der Vergangenheit.

 

Der Bonner Autor und Dramatiker Lothar Kittstein schrieb bereits IN EINER MONDHELLEN WINTERNACHT, das bei den Autorentheatertagen am Thalia Theater zu sehen war, sowie HOTEL KAIRO für das Bonner fringe ensemble und DIE SORGLOSEN für das Schauspiel Köln. Sein letztes Stück, HAUS DES FRIEDENS, kam am 24. Februar 2010 in der Werkstatt zur Uraufführung.

 

Regie: Michael Lippold

Ausstattung: Anne Brüssel

Dramaturgie: Christopher Hanf

Licht: Lothar Krüger

 

Mit Philine Bührer, Birte Schrein; Wolfgang Rüter

 

 

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