Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Through Roses" von Marc Neikrug - Staatsoper im Schiller Theater Berlin"Through Roses" von Marc Neikrug - Staatsoper im Schiller Theater Berlin"Through Roses" von Marc...

"Through Roses" von Marc Neikrug - Staatsoper im Schiller Theater Berlin

Premiere am Freitag, 13. Februar, 20:00 Uhr, Staatsoper im Schiller Theater - Werkstatt. -----

Marc Neikrugs 1979/1980 entstandenes Musiktheater Through Roses für einen Sprecher und acht Instrumentalisten schildert das Schick­sal eines Konzertgeigers in Auschwitz. Die Musik rettet ihm dort zwar das Überleben, führt aber gleichzeitig zu traumatischen Situationen, die seine ganze weitere Existenz beherrschen.

 

 

Der 1946 in New York geborene Komponist und Pianist Marc Neikrug, der hier gleichzeitig auch der Text­autor ist, hat für Through Roses eine surreale, kaleidoskopartige Form der Erzählweise ge­wählt, in der sich verschiedene Erinnerungs- und Zeit­ebenen überlagern. Der gesprochene Text wird fast durchgängig von der Musik begleitet. Für ein zeitgenössisches Stück hat dieses Werk eine erstaunliche Karriere gemacht. Es wurde in elf Sprachen übersetzt und erlebte schon über 500 Auf­führungen. Es war Gegenstand eines Dokumentarfilms von Christopher Nupen und wurde 1997 von Jürgen Flimm mit Maximilian Schell, Pinchas Zuckerman und Julia Stemberger verfilmt.

 

Inszeniert wird das Monodrama von Neco Çelik gemeinsam mit Udo Samel als Schauspieler und Felix Krieger als musikalischem Leiter sowie Stephan von Wedel (Aus­stattung) und Sebastian Alphons (Licht). Das Ensemble aus Musikern der Staats­kapelle Berlin ist besetzt mit Violine, Viola, Violoncello, Klarinette, Oboe, Flöte, Klavier und Schlagzeug.

 

Der Berliner Theater- und Filmregisseur Neco Çelik hat in der Werkstatt der Staatsoper bereits Dmitri Schostakowitschs Moskau Tscherjomuschki (2012) und Ernst Kreneks Kammer­­­oper Vertrauenssache (2013) inszeniert. Der vielfach ausgezeichnete Theater- und Filmschau­spieler Udo Samel, der gerade nach zehn Jahren das Ensemble des Wiener Burg­theaters verlassen hat, steht erstmals auf der Bühne des Schiller Theaters – wo er zuletzt 1993 mit vielen anderen Künstlern gegen die Schließung des Hauses demonstrierte.

 

Musikalische Leitung

Felix Krieger

Inszenierung

Neco Çelik

Ausstattung

Stephan von Wedel

Licht

Sebastian Alphons

 

Schauspieler

Udo Samel

 

Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn statt

 

Weitere Vorstellungen am 15., 17., 20., 22., 26. und 28. Februar 2015

 

Tickets sowie weitere Informationen unter Telefon 030 20 35 45 55 und www.staatsoper-berlin.de

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

ATEMLOSE HÖHENFLÜGE -- SWR Symphonieorchester mit Busoni und Sibelius im Beethovensaal der Liederhalle/STUTTGART

Zwei unterschiedliche Zeitgenossen standen diesmal im Zentrum: Jean Sibelius und Ferrucio Busoni. Immerhin weiß man, dass beide in Helsinki Schumanns Klavierquintett in Es-Dur gemeinsam musizierten.…

Von: ALEXANDER WALTHER

GIGANTISCHER SCHWARZER KEIL -- "Don Carlos" in der Staatsoper Stuttgart

In der Regie von Lotte de Beer steht das Thema Macht ganz im Zentrum des Geschehens. Ein gigantischer schwarzer Keil dreht sich immer wieder in geheimnisvoller Weise auf der von Christof Hetzer…

Von: ALEXANDER WALTHER

MACHTVOLLE MOTIVE -- Bruckners fünfte Sinfonie im Beethovensaal der Liederhalle STUTTGART

Für Chefdirigent Dan Ettinger war kurzfristig der durch seine Bruckner-Aufnahmen in St. Florian berühmt gewordene Remy Ballot eingesprungen. Ballot ist der letzte Schüler des legendären…

Von: ALEXANDER WALTHER

EINFALLSREICHES ZUSAMMENSPIEL -- "Enveloppes - Hüllen" im Wilhelma-Theater Stuttgart

Als Produktion des Studiengangs Figurentheater zusammen mit dem Institut für Sprechkunst und dem Institut für Blasinstrumente und Schlagzeug der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart…

Von: ALEXANDER WALTHER

AUSDRUCKSSTARKE KLANGFÜLLE - Neue CD: Tribute to Rachmaninoff mit der Pianistin Shorena Tsintsabadze bei Ars Produktion

Die aus Moskau stammende Pianistin Shorena Tsintsabadze präsentiert hier Rachmaninoff-Aufnahmen mit ungewöhnlicher Brillanz und Sensibilität. Sie wiederlegt auch die Behauptung, die Musik…

Von: ALEXANDER WALTHER

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑