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Theaterakademie der RuhrTriennale

25.07.2005

In der Bochumer Jahrhunderthalle entsteht ein Hörsaal für Kinder.

„Ich möchte gerne Regisseur werden.“ So wie der neunjährige Paul haben sich bereits viele Kinder für die erste Theater­akademie der RuhrTriennale beworben. Es wurde gemalt, gebastelt und sogar ein ganzes Stück geschrieben. Wer angenommen wird, bekommt ein Studienbuch und wird zu sieben Vorlesungen (zwischen dem 28. August und dem 18. Sep­­tember) in die Bochumer Jahrhunderthalle eingeladen. Dafür konstruieren Ausstattungsleiter Joachim Janner und sein Team seit dieser Woche einen eigenen Hörsaal. Im Mittelpunkt der u-förmigen Hörsaalreihen wird auf einem Podium als zentrales Requisit eine Theaterkiste stehen, die gleichzeitig als Redner­pult dient.

Die Theaterakademie für Kinder ist ein bislang einzigartiges Projekt auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendförderung. Als Professoren sind renommierte Theatermacher wie Amélie Niermeyer, Peter Turrini, Heide Kastler, Karl-Ernst Herrmann, Sunnyi Melles oder Kuno Schlegelmilch ein­geladen. Ihre Vorlesungen sind eine Mischung aus Erfahrungs­bericht, Gespräch und Performance, die sich den Schauplätzen, Ideen und Akteuren des Theaters widmen. In Geschichten und Beispielen wollen sie Kinder und Jugend­liche auf das Theater neugierig machen: auf seine historischen Wurzeln, seine Ausdrucks­formen und seine Betriebsgeheimnisse.

Im 1. Semester orientieren sich die Vorlesungen an Fragen zu den Grundlagen des Theaters. Wie entsteht ein Theaterstück? Muss man Schauspielern denn wirklich alles sagen? Warum darf ein Kostüm nicht immer schön sein? Die Theaterakademie richtet sich an Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren und ist eine Koproduktion der Jungen Triennale mit der Universität Hildesheim.

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 10. August. Das gesamte Vorlesungs­verzeichnis sowie das Bewerbungsformular findet man auf www.ruhrtriennale.de.

Weitere Informationen unter: Junge Triennale, Cathrin Rose , Tel.: 0209-167-1747, E-Mail: c.rose@kulturruhr.com

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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