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Theater Freiburg: MICHAEL KOHLHAAS

17.11.2007

Schauspiel nach einer Novelle von Heinrich von Kleist

Premiere: Sa, 24. November 2007, 19.30h, Großes Haus-Hinterbühne

"Ich bin ein Statthalter Michaels, des Erzengels, der gekommen ist, mit Feuer und Schwert, die Arglist, in welcher die ganze Welt versunken sei, zu bestrafen. Ich bin ein Reichs- und Weltfreier, Gott allein unterworfen!"

Der wohlhabende Kohlhaas will den bedingungslosen Rechtsstaat, dem nichts entgeht, der frei von Klüngel und Vetternwirtschaft seine Bürger beschützt und der gerecht ist. Nachdem ihm zwei Pferde abgenommen wurden, und er auf legalem Wege in der Rechtssache keinen Schutz findet, tritt er aus dem Staatsgefüge aus, beruft sich auf Gott, und tötet. Es interessiert ihn weniger die Allgemeinheit, es geht ihm um seinen eigenen Fall, um das Prinzip.

Kohlhaas ist kein Revolutionär - er wird vielmehr in eigener Sache ein Reformator des Staates. Er akzeptiert den Staat, so wie er ist – nur nicht in seiner Form. Er will das Imperfekte ausmerzen. Was Angst macht: Er bleibt mit seinem Kampf nicht allein: Unterdrückte schließen sich ihm zu Tausenden an und sympathisieren mit dem sich selbst gegebenen Auftrag.

Es inszeniert Uli Jäckle, der in der vergangenen Spielzeit für das Theater Freiburg das Schauspielprojekt „Ausflug in den Menschenpark“ realisiert hatte. Die Bühne gestaltet Thomas Rump, für die Kostüme zeichnet Elena Anatolevna verantwortlich.

Regie Uli Jäckle

Bühne Thomas Rump

Kostüme Elena Anatolevna

Dramaturgie Arved Schultze

mit:

Rebecca Klingenberg

Vanessa Valk

Frank Albrecht

Albert Friedl

Nicola Fritzen

Ueli Schweizer

Julius Vollmer

Statisterie

Weitere Vorstellungen auf der Hinterbühne des Großen Hauses:

Sa 01.12.07 19.30 Uhr

Mo 17.12.07 19.30 Uhr

Di 18.12.07 19.30 Uhr

Fr 28.12.07 19.30 Uhr

Do 10.01.08 19.30 Uhr

Weitere Vorstellungen bis Juni 2008 sind in Planung.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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