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Staatsschauspiel Dresden: "Sein oder Nichtsein" von Nick Whitby nach dem Film „To Be or Not to Be“ von Ernst Lubitsch, Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel

Premiere am 29. April im Schauspielhaus

Warschau, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs: Eine Schauspielertruppe probt in Nazikostümen für die Politkomödie „Gestapo“, als die polnische Regierung die Aufführung verbieten lässt, um nicht mit dem Hitlerregime in Konflikt zu geraten.

Um ein Stück für den Abend zu haben, wird „Hamlet“ gegeben – mit dem selbstverliebten Starschauspieler Josef Tura in der Titelrolle. Während des großen Hamletmonologs hat seine Ehefrau Maria in ihrer Garderobe ein Stelldichein mit dem attraktiven Fliegerleutnant Stanislaw Sobinsky. Kurz darauf bricht der Zweite Weltkrieg aus, und der Flieger warnt das Ensemble vor einem feindlichen Spion, der im Begriff sei, eine Liste mit den Namen der polnischen Widerstandskämpfer an die Nazis zu übergeben. Um dies zu verhindern, verwandelt sich das Theater in das Gestapo-Hauptquartier, und das Ensemble nimmt die Rollen der deutschen Besatzer an. Es beginnt eine wahnwitzige Komödie der Verstellung, in der alle Darsteller um ihr Leben spielen.

Berühmt geworden ist „Sein oder Nichtsein“ durch den grandiosen Film von 1942 in der Regie von Ernst Lubitsch. Den Theaterabend inszeniert Thomas Birkmeir, Künstlerischer Leiter am „Theater der Jugend“ in Wien. Er hat u. a. an der dortigen Staatsoper und am Schauspiel Hannover inszeniert und ist ein Spezialist für musikalische und komödiantische Stoffe.

Regie: Thomas Birkmeir

Bühne Jörg Kiefel

Kostüm Irmgard Kersting

Musik Klaus-David Erharter

Dramaturgie Martin Heckmanns

Besetzung

Ahmad Mesgarha (Josef Tura), Anna-Katharina Muck (Maria Tura), Sascha Göpel (Stanislaw Sobinsky), Thomas Braungardt (Dowasz, Schauspieldirektor), Vera Irrgang (Anna, Garderobiere, Souffleuse, gute Seele), Günter Kurze (Bronski), Torsten Ranft (Grünberg), Holger Hübner (Professor Siletzky), Albrecht Goette (Gruppenführer Erhardt), Henner Momann (Sturmführer Schulz), N.N. (Wilhelm Kunze)

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