Regisseur Sebastian Sommer, der als Regieassistent am Berliner Ensemble unter anderem mit Claus Peymann, Achim Freyer, Robert Wilson und Manfred Karge arbeitete und dort von 2015 bis 2017 als Hausregisseur engagiert war, debütiert in der Spielzeit 2019.20 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Seine Inszenierung von »Romulus der Große«, einer Komödie von Friedrich Dürrenmatt, zwischen deren Zeilen eine Menge Tiefgründiges und Hintersinniges steckt, wird ab Februar im Kleinen Haus zu erleben sein.
Inszenierung Sebastian Sommer
Bühne Philip Rubner
Kostüme Wicke Naujoks
Musik Jan Brauer
Dramaturgie Anika Bárdos
Theaterpädagogik Laura zur Nieden
Romulus Augustus Matze Vogel Julia Karoline Marie Reinke Rea Lina Habicht Zeno der Isaurier / Odoaker Christian Klischat Theoderich Theo Peine / Vincent Peine Ämilian Christoph Kohlbacher Tullius Rotundus Benjamin Krämer-Jenster Spurius Titus Mamma Atef Vogel Cäsar Rupf / Mares Felix Strüven Pyramus / Phosphoridos Maria Wördemann Achillies / Sulphurides Klara Wördemann Koch / Phylax / Apollyon David Campling
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 19. & 20. Februar, jeweils um 19.30 Uhr
Das Bild zeigt Friedrich Dürrenmatt
»Romulus der Große« - Ungeschichtliche historische Komödie von Friedrich Dürrenmatt - HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN
Premiere am 14. Februar 2020 um 19.30 Uhr im Kleinen Haus
07.02.2020
Rom 476: Die Staatskassen sind leer, die Armee fahnenflüchtig, die Germanen stehen vor der Tür – die Lage ist aussichtslos. Doch Kaiser Romulus hat andere Sorgen, zum Beispiel, dass seine Legehennen kaum noch Eier legen. Seine Untertanen, bzw. diejenigen, die noch da sind, suchen verzweifelt nach Auswegen aus dieser unlösbaren Situation: Weder vor Meuchelmord wird zurückgeschreckt, noch davor, die Tochter des Kaisers an einen reichen Magnaten zu verschachern, der mit seinen finanziellen Reserven das große Rom freikaufen könnte. Doch Romulus weigert sich…

