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PENSION SCHÖLLER von Carl Laufs / Wilhelm Jacoby im Theater Osnabrück

31.10.2011

Premiere 5. November 2011, 19.30 Uhr, emma-theater. -----

Wer normal und wer verrückt ist, erscheint in dieser 1890 geschriebenen, äußerst unterhaltsamen Komödie lediglich als eine Frage der Perspektive.

Der Provinzler Philipp Klapproth kommt nach Berlin. Dort will er sich nicht nur amüsieren, sondern Feldforschung betreiben. Denn in der Großstadt, so will er wissen, sind die Verrückten. Und die muss ihm jetzt sein Neffe Alfred zeigen. Nur unter dieser Bedingung soll der mittellose junge Mann Geld für sein Café-Projekt bekommen. Mangels näherer Bekanntschaft mit „wirklichen“ Geisteskranken verkauft Alfred seinem Onkel die in der Tat sehr sonderbaren Gäste der Pension Schöller als Irre. Philipp Klapproth amüsiert sich prächtig, indem er eigentlich alles um sich herum von nun an für „bekloppt“ hält und fährt mit dem Gefühl richtig was erlebt zu haben, wieder nach Hause. Doch plötzlich stehen die „Irren“ vor seiner eigenen Tür …

Es inszeniert Christine Eder, die nach ihrem Regiestudium in Hamburg bisher unter anderem am dortigen Thalia Theater, dem Theaterhaus Jena, dem Schauspielhaus Graz und dem Münchner Volkstheater arbeitete. In Osnabrück führt sie zum ersten Mal Regie.

Inszenierung Christine Eder

Bühne/Kostüme Annelies Vanlaere

Musik Thomas Butteweg

Dramaturgie Cornelia Steinwachs

Philipp Klapproth Anton Koelbl

Ulrike Sprosser, Witwe, seine Schwester Rosemarie Fischer

Ida und Franziska Sprosser Monika Vivell

Alfred Klapproth Jakob Plutte

Ernst Kissling / Gröber, Major Marcus Hering

Fritz Bernhardy Oliver Meskendahl

Josephine Krüger, Schriftstellerin Stephanie Schadeweg

Schöller, ehemaliger Musikdirektor Johannes Bussler

Friederike Anna von Haebler

Eugen Rümpel Patrick Berg

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