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"Madama Butterfly" von Giacomo Puccini - Städtische Theater Chemnitz

13.10.2012
Kategorien: Deutschland, News

Premiere: 20. Oktober 2012, 19.30 Uhr im Opernhaus. -----

Die junge Japanerin Cio-Cio-San geht eine Ehe auf Zeit mit dem amerikanischen Marineoffizier Pinkerton ein. Nach japanischem Recht kann Pinkerton die Verbindung jederzeit lösen, sobald er der Frau überdrüssig geworden ist.

Cio-Cio-San, die von Pinkerton „Butterfly“ - „Schmetterling“ genannt wird, weiß das, glaubt aber, dass ausgerechnet ihr die große, echte Liebe begegnet. Aus dieser Hoffnung und Pinkertons leichtfertigem Umgang mit Cio-Cio-Sans Gefühlen entwickelt sich ein tödlicher Konflikt.

„Madama Butterfly“ sei die tiefempfundenste, die eindringlichste Oper, die er je geschrieben habe, äußerte Puccini über die Geschichte um die japanische Geisha und ihren Versuch, mit der Tradition ihres Herkunftslandes zu brechen und sich die amerikanische Lebensart zu eigen zu machen. Puccini war fasziniert von den dramatischen und musikalischen Möglichkeiten des Stoffes. Als Perfektionist achtete er nicht nur wie üblich auf die theatralische Genauigkeit des Librettos, sondern er wollte musikalisch auch so authentisch wie möglich sein. Deshalb ließ er sich von der Frau des japanischen Botschafters Originalmelodien vorsingen und setzte diese dann gezielt ihrer ursprünglichen Bedeutung entsprechend ein. So entstand ein Welterfolg, mit dem Puccini nahtlos an „La Bohème“ und „Tosca“ anknüpfen konnte.

Das Regieteam

Lukas Beikircher (Musikalische Leitung)

studierte Klavier und Komposition in München und absolvierte anschließend ein Dirigierstudium in Dresden. Während des Studiums assistierte er Sir Colin Davis und Hartmut Haenchen an der Oper Amsterdam. Nach seinem ersten Engagement als Korrepetitor am Staatstheater Braunschweig wurde er Principal Conductor der Stichting Internationale Operaproducties Holland. Es folgte ein Engagement als 1. koordinierter Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt, wo Beikircher ein breites Repertoire dirigierte. Er gastiert an unterschiedlichen Häusern im In- und Ausland und ist auch als Konzertdirigent tätig. Seit der Spielzeit 2010/2011 ist Lukas Beikircher 1. Kapellmeister des Staatstheaters am Gärtnerplatz und kommissarischer Chefdirigent.

Anja Krietsch (Inszenierung)

studierte in Leipzig und Halle Musik- und Erziehungswissenschaft, Philosophie und Geschichte. Bereits während ihres Studiums hospitierte sie an zahlreichen Opernhäusern, u. a. an der Oper Leipzig, an der Wiener Volksoper, an der Wiener Staatsoper und am Staatstheater Wiesbaden bei Regisseuren wie Katja Czellnik und John Dew, mit dem sie auch eine enge Zusammenarbeit am Staatstheater Darmstadt verband. Seit 2005 ist sie Spielleiterin an der Staatsoper Hamburg. Hier betreute sie u. a. Produktionen von Claus Guth, Guy Joosten, Alexander von Pfeil, Harry Kupfer, Matthew Jocelyne und Marco Arturo Marelli. 2008 übernahm sie die Co-Regie bei dem Projekt „The Infernal Comedy“ in Los Angeles mit John Malkovich. An der Staatsoper Hamburg / Opera stabile inszenierte sie 2010

„Les Indes galantes“ von Jean-Philippe Rameau.

Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Lukas Beikircher

Inszenierung: Anja Krietsch

Bühne und Kostüme: Aída Leonor Guardia

mit: Kyunghae Kang (Cio-Cio-San), Tiina Penttinen (Suzuki), Susanne Thielemann (Kate Pinkerton), Steffen Schantz (Pinkerton), Julian Orlishausen (Sharpless), Edward Randall (Goro), André Riemer (Yamadori), Kouta Räsänen (Onkel Bonze), Matthias Winter (Kaiserlicher Kommissar) u. a.

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