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»La Belle Hélène« von Jacques Offenbach, Staatsoper Hamburg

Premiere SA, 20.09.2014 18:00 Uhr. -----

102 Partituren umfasst das Bühnenwerk Jacques Offenbachs - seine »Opéra bouffe« »La Belle Hélène« zählt zu seinen größten Erfolgen. Unglücklich in ihrer Ehe mit dem ältlichen König Ménélas sehnt sich Hélène, die schönste Frau der Welt, nach Leidenschaft.

Bei einem Wettkampf weckt der als Schäfer verkleidete Pâris ihre Aufmerksamkeit. Er sucht sie in der Nacht auf und sie geben sich ihrer Leidenschaft hin. Ménélas überrascht die beiden Ehebrecher, doch Pâris und Hélène gelingt die Flucht …

Offenbachs Operette löste bei der Uraufführung 1864 in Paris einen gehörigen Skandal aus, weil die Darstellerin der Hélène in frivolem Kostüm auftrat. Unter dem Deckmantel der Parodie konnte Offenbach zahlreiche erotische Anspielungen und freizügige Darstellungen in seine Operetten einbauen, die ansonsten von der Zensur nicht erlaubt worden wären. »La Belle Hélène« nimmt als Satire auf das Spießbürgertum die gesellschaftliche Borniertheit aufs Korn.

Mit einer Neuproduktion des Werks eröffnen André Barbe und Renaud Doucet die Spielzeit 2014/15 an der Staatsoper Hamburg. Das franko-kanadische Produktionsteam stellte sich 2011 mit ihrer Version von Rossinis »La Cenerentola« erstmals in Hamburg vor. Barbe und Doucet verlegen die Handlung von Offenbachs Operette in die 60er-Jahre. An der Hamburgischen Staatsoper wurde »La Belle Hélène« zuletzt 1899 aufgeführt.

Musikalische Leitung

Gerrit Prießnitz

Inszenierung und Choreografie

Renaud Doucet

Bühnenbild und Kostüme

André Barbe

Licht

Guy Simard

Choreinstudierung

Eberhard Friedrich

Dramaturgie

Kerstin Schüssler-Bach

Pâris

Jun-Sang Han

Ménélas

Peter Galliard

Hélène

Jennifer Larmore

Agamemnon

Viktor Rud

Oreste

Rebecca Jo Loeb

Achille

Dovlet Nurgeldiyev

Ajax premier

Sergiu Saplacan

Ajax deuxième

Benjamin Popson

Bacchis

Anat Edri

Léoena

Renate Spingler

Parthoenis

Gabriele Rossmanith

Orchester

Philharmoniker Hamburg

Chor

Chor der Hamburgischen Staatsoper

Vorstellungen: 24. und 28. September 2014 sowie 2., 5. und 8. Oktober 2014

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