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„Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller

15.11.2007

Premiere: 22. November 2007, 20 Uhr, UdK Berlin, UNI.T Theater, Fasanenstr. 1B, Berlin-Charlottenburg

Der dritte Jahrgang des Studiengangs Schauspiel an der UdK Berlin zeigt vom 22. bis zum 25. November 2007 „Kabale und Liebe“ in der Regie von Sebastian Eggers.

In Schillers 1783 geschriebenem Stück verliebt sich der adelige Ferdinand in die bürgerliche Luise.

Er schwört, mit ihr gegen alle gesellschaftlichen Widerstände hinweg ein gemeinsames Leben zu beginnen, zerbricht aber an den Intrigen seines Vaters und des Hofes und tötet zum Schluss sowohl Luise als auch sich selbst.

n Eggers' Inszenierung dieses „Nacht- und Jugendstückes" leben die Protagonisten in einer kalten und materialistischen Welt. Das junge Paar sucht einen Weg, besser und anders als seine Eltern leben zu können, es ist entflammt für eine berauschende wie zerbrechliche Liebesphilosophie: „Herz“ wird zum Kampfbegriff gegen „Intrige, Materialismus, Karrierismus, politische Ungerechtigkeit“. Es wird zur Wunderwaffe, zum Totschlagargument, zur Erlösungsfantasie.

Der dritte Jahrgang Schauspiel war bereits mehrfach auf Berliner Bühnen zu sehen. So spielten die Studierenden in „Chatroom“ und „Motortown“ in der Box des Deutschen Theaters und in „Pizzikato“ in den Kammerspielen des DT. Die Produktion „Wir Kinder vom Hauptbahnhof Lehrter Bahnhof“ wurde als Preisträger des Stücke- und Projektwettbewerbs „Eine Jugend in Deutschland“ im Schauspiel Frankfurt und im Maxim Gorki Theater gespielt.

2008 folgen weitere Koproduktionen mit der Box des DT und mit dem Studio des Maxim Gorki Theaters.

Mit: Simon Bauer, Anna Graenzer, Nils Kahnwald, Steffen Klewar, Recardo Koppe, Sebastian Thiers, Philipp Weggler, Theresa Henning, Janna Horstmann.

Weitere Aufführungen: 23., 24., 25. November 2007, jeweils 20 Uhr

UdK Berlin, UNI.T Theater, Fasanenstr. 1B, Berlin-Charlottenburg

Eintritt: 4 Euro, erm. 2 Euro

Karten: UdK-Konzertkasse, Tel. (030) 3185-2374, E-Mail: udkkasse@udk-berlin.de

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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