In der Titelpartie gibt Sabina Cvilak ihr Rollendebüt in Wiesbaden, die hier zuletzt als Elisabeth in Wagners »Tannhäuser« große Erfolge feierte und bereits in der Janáček-Oper »Katja Kabanowa« in der Titelpartie überzeugte. Die zweite große Frauenrolle hat Dalia Schaechter als Küsterin, die schon Klytämnestra in »Elektra« und Kabanicha in »Katja Kabanowa« am Hessischen Staatstheater Wiesbaden sang. Die beiden Tenöre Paul McNamara und Aron Cawley debütieren als Laca Klemen und Steva Buryja.
Libretto vom Komponisten, nach dem Drama von
Gabriela Preissová
In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung GMD Patrick Lange
Inszenierung Ingo Kerkhof
Bühne Gisbert Jäkel
Kostüme Sonja Albartus
Chor Albert Horne
Dramaturgie Katja Leclerc
Jenufa Sabina Cvilak
Die Küsterin Dalia Schaechter
Laca Klemen Paul McNamara
Steva Buryja Aaron Cawley
Die alte Buryja Anna Maria Dur
Altgesell Daniel Carison
Dorfrichter Hans-Otto Weiß
Seine Frau Annette Luig Karolka Shira Pa
Barena Ekaterina Kuridze
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Zu allen Folgevorstellungen gibt es eine halbe Stunde vor Beginn eine Einführung im Foyer.
Im Anschluss an die zweite Vorstellung am Mittwoch, den 2. Dezember 2018 findet ein Nachgespräch mit Mitwirkenden der Produktion im Theaterfoyer statt. Der Eintritt ist frei.
Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 2. & 6. Dezember 2018, jeweils um 19.30 Uhr
Bild: Leos Janacek
»Jenufa« von Leoš Janáček - HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN
Premiere ist am Donnerstag, den 29. November 2018, um 19.30 Uhr im Großen Haus
22.11.2018
Leoš Janáček lauschte seine Musik der Sprache und dem Volkslied ab. Mit »Jenufa« erlebte er seinen späten internationalen Durchbruch als Opernkomponist. Der expressive Orchesterklang erzählt die ländlichen Weiten, während die konzentrierte Geschichte von in die Enge Getriebenen handelt. Die Lebenswege in Jenufas Dorfgemeinde sind unentrinnbar vorgezeichnet. Die junge Frau muss sich zwischen zwei unglückbringenden Männern und gegen die Küsterin, ihre übermächtige Ziehmutter, behaupten. Um das gesellschaftliche Ansehen zu wahren, tötet diese Jenufas uneheliches Kind nach der Geburt. Mit »Jenufa« hat Janáček sein großes Meisterwerk geschaffen.

