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"Hiob" nach Joseph Roth im Schauspiel Frankfurt

Premiere am 7. Mai 2022, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

02.05.2022

Der fromme jüdische Lehrer Mendel Singer lebt mit seiner Familie im Russischen Reich. Diesen »einfachen Mann« schickt Joseph Roth in seinem Roman auf eine Odyssee: Mendels jüngster Sohn kommt schwer krank zur Welt, der älteste geht zum Militär, der mittlere verlässt die Heimat in Richtung Amerika.

© Portrait Joseph Roth

Als sich die Tochter mit den Kosaken einlässt, beschließt Mendel, ebenfalls zu emigrieren und mit ihr und seiner Frau in New York das Glück zu suchen. Schweren Herzens lassen sie den kranken Sohn zurück. Doch Mendel findet weder Heimat noch Glück. Im Gegenteil: Er verliert beide Söhne im Krieg, die Frau stirbt, die Tochter wird wahnsinnig. Verzweifelt sagt Mendel sich von dem los, was ihm geblieben ist: von seinem Gott. Und dann bringt eine Melodie ein unfassbares Wunder mit sich…

Johanna Wehner folgt Klängen, Stimmen und Fragen des Romans: Gibt es einen Plan – vom Leben, vom Glück, vom richtigen Leben? Die Musik für »Hiob« komponiert Daniel Kahn, der mit seiner Klezmer-Punk-Band »The Painted Bird« bekannt geworden ist.

Für die Bühne bearbeitet von Johanna Werner

Regie: Johanna Wehner
Bühne: Volker Hintermeier
Kostüme: Ellen Hofmann
Musik: Daniel Kahn und Christian Dawid
Dramaturgie: Katrin Spira
Licht: Ellen Jaeger

BESETZUNG
Caroline Dietrich, Heidi Ecks, Stefan Graf, Agnes Kammerer, Nils Kreutinger, Christoph Pütthoff, Matthias Redlhammer

die nächsten Vorstellungen: 15./21./25./26./30. Mai & 2./4. Juni 2022

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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