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GRAF ÖDERLAND, Moritat von Max Frisch, Stadttheater Giessen

Premiere 8. Januar 2011 um 19.30 Uhr im Großen Haus

Eine Tat ohne Motiv lässt den Staatsanwalt nicht schlafen. Warum hat der redliche Bankangestellte den Hausmeister erschlagen? „Ein Mord einfach so? Das ist wie ein Riss in der Mauer“, sinniert er.

Das Unverständnis steigert sich zum Wahn: Ist Töten womöglich Teil unserer Freiheit? Der Staatsanwalt, gesellschaftlich fest verankert und angesehen, macht die Probe aufs Exempel. Mit einer Axt bewaffnet, verlässt er das Haus und bringt jeden um, der sich ihm in den Weg stellt.

In der Vorstellung der Menschen wird der Staatsanwalt zum Wiedergänger einer Legende: GRAF ÖDERLAND. Auch wenn kein Ziel erkennbar ist, keine Idee, keine Hoffnung, findet Öderland mehr und mehr Anhänger. Am Ende dankt die Demokratie geräuschlos ab. Oder war das alles doch nur der Albtraum eines Schlaflosen? Mit seiner Moritat zeigt Max Frisch eine Gesellschaft, der Ruhe und Ordnung alles ist, egal von wem und mit welchen Mitteln sie hergestellt werden.

* Inszenierung: Dirk Schulz

* Bühne und Kostüme: Bernhard Niechotz

* Musik: Fabian Kühlein

* Der Staatsanwalt: Christian Fries

* Elsa, seine Gattin / Auslandsjournalistin: Kyra Lippler

* Doktor Hahn / Auslandsjournalist: Roman Kurtz

* Hilde / Inge / Coco: Irina Ries

* Der Mörder / Erster Kulturträger: Rainer Hustedt

* Ein Wärter / Ein Student / Ein Kellner: Corbinian Deller

* Der Vater / Der Kommissar / Der greise Staatspräsident: Harald Pfeiffer

* Die Mutter / Die Innenministerin : Petra Soltau

* Mario, ein Hellseher / Ein Polizist / Der Direktor: Milan Pešl

* Ein Concierge / Zweite Kulturträgerin / Frau Hofmeier: Carolin Weber

* Der General: Rainer Domke

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