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GIACOMO PUCCINIS EDGAR IN ZWEI KONZERTANTEN AUFFÜHRUNGEN AN DER OPER FRANKFURT

Sonntag, 16. Februar und Dienstag, 18. Februar 2014, jeweils um 19.00 Uhr im Opernhaus. -----

Flandern 1302: Edgar steht zwischen zwei Frauen. Mit Fidelia verbindet ihn eine aufrichtige Zuneigung, die exotische Tigrana hingegen weckt seine Leidenschaft. Als sich der Hass der Dorfbewohner gegen die selbstbewusste Fremde richtet, tritt diese zusammen mit Edgar die Flucht an.

Schnell verliert er jedoch das Interesse an seiner Geliebten und sehnt sich stattdessen nach Fidelia. Als ein Trupp Soldaten vorüberkommt, erkennt Edgar unter ihnen Frank, seinerzeit sein Konkurrent um die Gunst Tigranas. Die beiden versöhnen sich und ziehen davon, die Verlassene schwört Rache. Als Edgar angeblich im Kampf gefallen ist, wird er von Fidelia beklagt, nicht wissend, dass der Angebetete in der Verkleidung eines Mönchs die Szenerie beobachtet. Um sie auf die Probe zu stellen, bestechen Frank und der Mönch Tigrana, die Edgar des Verrats bezichtigen soll. Als die aufgebrachten Soldaten Rache schwören, lüftet der Mönch sein Inkognito. Fidelia fällt ihm in die Arme, wird aber von der eifersüchtigen Tigrana erstochen. Edgar bricht über der Leiche des Mädchens zusammen.

Ab dieser Saison finden die konzertanten Aufführungen der Oper Frankfurt nicht mehr in Koproduktion mit bzw. in der Alten Oper statt, sondern im Haus am Willy-Brandt-Platz, wobei es nach wie vor zwei

Vorstellungen geben wird. In der Spielzeit 2009/10 feierte die Neuproduktion von Le Villi, der ersten Oper von Giacomo Puccini (1858-1924) Premiere an der Oper Frankfurt. Daher wird es nun höchste Zeit, dem hiesigen Publikum Edgar, Puccinis zweites Werk für das Musiktheater, wenigstens musikalisch vorzustellen. Der renommierte Musikverleger Ricordi hatte Puccini nach dem Überraschungserfolg von Le Villi (1884) den Auftrag zur Komposition erteilt. Die Aufführungsgeschichte des Edgar wurde jedoch ab der Premiere der ersten Fassung am 21. April 1889 an der Mailänder Scala von zahlreichen Umarbeitungen geprägt, die mit wechselndem Erfolg über die Bühne gingen. Trotzdem ließen sich musikalische Einfälle vernehmen, die auf die spätere Meisterschaft Puccinis hinwiesen. Den Aufzeichnungen der Oper Frankfurt zufolge ist das Werk seit dem II. Weltkrieg hier bisher nicht gespielt worden.

Dramma lirico in drei Akten von Giacomo Puccini

Text von Ferdinando Fontana nach dem Drama La Coupe et les lèvres aus Un spectacle dans un fauteuil (1832) von Louis Charles Alfred de Musset

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Marc Soustrot

Chor: Matthias Köhler

Edgar: Bryan Hymel

Gualtiero: Kihwan Sim

Fidelia: Angela Meade

Frank: Marco Vratogna

Tigrana: Tanja Ariane Baumgartner

Chor der Oper Frankfurt

Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.

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