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Friedrich-Luft-Preis für "For the Disconnected Child"

Falk Richters Inszenierung For the Disconnected Child erhält den diesjährigen Friedrich-Luft-Preis für die beste Berliner oder Potsdamer Theateraufführung. Die Koproduktion der Staatsoper im Schiller Theater mit der Schaubühne am Lehniner Platz wurde im Juni 2013 an der Schaubühne uraufgeführt. Erstmals treffen hier Sänger und Musiker der Staatsoper auf Schauspieler der Schaubühne sowie drei Tänzer. Sieben Komponisten zeitgenössischer Musik schrieben dazu die Musik. Wolfram-Maria Märtig dirigiert ein Ensemble von Musikern der Staatskapelle Berlin.

Die Jury bezeichnete die Inszenierung »als beeindruckendes Kaleidoskop, eine virtuose Verschmelzung

verschiedener Genres«.

For the Disconnected Child wird auch in der nächsten Spielzeit auf dem Programm stehen: am 19., 20. und 21. September, am 11. und 12. Oktober sowie am 22. und 23. November 2014 an der Schaubühne.

Neue Formen in der Verknüpfung von Musiktheater und Schauspiel zu finden, ist ein programmatischer

Schwerpunkt an der Staatsoper im Schiller Theater und wurde mit Asche- MOND oder The Fairy Queen (Claus Guth) und jüngst mit Rein Gold (Nicolas Stemann) fortgesetzt.

Die Berliner Morgenpost verleiht den Preis seit 1992 im Angedenken an ihren 1990 gestorbenen Theaterkritiker Friedrich Luft.

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Der Autor und Regisseur Falk Richter inszeniert seit Beginn der Künstlerischen Leitung von Thomas Ostermeier regelmäßig an der Schaubühne. Im Jahr 2000 wurde seine Urauf­füh­rung von »Nothing Hurts« zum Theatertreffen eingeladen - die erste gemeinsame Arbeit mit der Cho­reo­gra­fin Anouk van Dijk, mit der zusammen er auch seine, die Grenzen zwischen Schauspiel und Tanz auflösenden Produktionen TRUST und PROTECT ME erarbeitete.

Eine neue Produktion von Falk Richter wird im September 2014 an der Schaubühne Premiere haben. Falk Richter ist fester Hausregisseur an der Schaubühne.

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