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„Fidelio“ von Ludwig van Beethoven am Theater für Niedersachsen, Hildesheim

10.05.2014
Kategorien: Deutschland, News

Premiere am Samstag, 17. Mai 2014, um 19 Uhr. -----

Ein Mann ist dabei, die Untaten eines Mächtigen aufzudecken, verschwindet jedoch plötzlich spurlos. Seine Frau Leonore versucht alles, um seine Spur wiederzufinden. Sie geht sogar als Mann verkleidet in das

Gefängnis, in welchem sie ihn vermutet.

Ihre Rolle als Gehilfe ‚Fidelio‘ spielt sie so gut, dass der Kerkermeister sie gar mit seiner Tochter verheiraten will. Als der Gefängnisgouverneur von der bevorstehenden Ankunft des Ministers erfährt, will er seinen inhaftierten Gegner umbringen, doch ‚Fidelio‘ durchkreuzt im letzten Moment seinen Plan ...

„Dass Hildesheim die Uraufführung meines neu gestalteten Beethoven-Librettos wagt, erfüllt mich mit

wahrer Freude und ich bin sehr froh, die Vorbereitungen für diese Aufführung mitmachen zu können“,

sagt Friedrich Dieckmann. Der Berliner Publizist veröffentlichte seine „Fidelio“-Fassung vor 44 Jahren

im Magazin „Theater der Zeit“. „1970 stand der 200. Geburtstag Beethovens bevor, und ich kam auf die

Idee, neue Dialoge zu schreiben, weil ich in mehreren Aufführungen bemerkt hatte, wie schwer es den

Sängern fiel, mit dem alten Text umzugehen.“ In einer Neuinszenierung des spanischen Regisseurs

Guillermo Amaya kommt die Dieckmann-Fassung – in einer Ausstattung von Hannes Neumaier – am

Samstag, 17. Mai, um 19 Uhr im Großen Haus Hildesheim zur Uraufführung. Um 18.20 Uhr findet im

Foyer F1 eine Einführung durch Musikdramaturg Ivo Zöllner statt.

Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Werner Seitzer. Achim Falkenhausen ist verantwortlich für die Einstudierung der Chöre.

Aus dem TfN-Musiktheater-Ensemble wirken Peter Kubik, Piet Bruninx, Uwe Tobias Hieronimi,

Levente György, Antonia Radneva, Regine Sturm, Konstantinos Klioronomos, Jan Kristof Schliep, Daniel

Käsmann und Michael Farbacher mit. Für die Partien der Leonore und des Florestan kommen Johanna

Winkel und Chris Lysack als Gäste an das TfN.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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