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Eugene O´Neill, "Eines langen Tages Reise in die Nacht", Renaissance-Theater Berlin

Premiere 3.2.2011, 20.00 Uhr

 

Es ist die Seelenanalyse einer amerikanischen Familie. Eugene O’Neills Drama „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ erzählt die Geschichte einer von Rausch, Haßliebe und Selbstzerstörung geprägten Schauspielerfamilie, die nicht voneinander loskommt.

Mit bitterer Selbstironie gibt der Autor hier seine eigene Familiengeschichte preis, das Stück weist unübersehbar autobiografische Züge auf: Sein Vater war Schauspieler, sein ältester Bruder Alkoholiker, die Mutter drogenabhängig.

 

O'Neill zeigt den Verfall einer Familie, in der jeder einzelne die anderen quält und betrügt - in einem verzweifelten Versuch, die Schuld am eigenen Dilemma abzuwälzen. Keiner stellt sich der Wahrheit, keiner findet eine Form der Kommunikation. Jeder hat seinen Teil zum Schicksal der Familie beigetragen.

 

Deutsch von Michael Walter

 

mit Ben Becker, David Bennent, Gerd Böckmann, Angela Schmid

 

Regie Ulrich Waller

Bühne Raimund Bauer

Kostüme Ilse Welter

 

Eine Produktion des St. Pauli Theaters Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Renaissance-Theater Berlin

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