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Engelbert Humperdincks Märchenoper HÄNSEL UND GRETEL im Saarländischen Staatstheater Saarbrücken

Premiere 19. Dezember 2009 um 19.30 Uhr

 

Auf den Text seiner Schwester Adelheid Wette schuf Engelbert Humperdinck 1892 eine große Märchenoper, in der Kinderlieder ebenso ihren Platz haben wie voller spätromantischer Orchesterklang.

Zahlreiche Kinderlieder hat der Komponist hier verarbeitet: „Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?“, „Ein Männlein steht im Walde“ und natürlich „Brüderlein, komm tanz mit mir“. Die Lieder bilden die Welt der Kinder, während Humperdinck für die Erwachsenenwelt, die Traumsequenz und später die Begegnung mit der Hexe auf die opulente Orchestersprache im Stile Richard Wagners zurückgreift. Seinem Idol wollte Humperdinck auch bei der Vertonung eines Grimmschen Märchens in nichts nachstehen.

 

Toshiyuki Kamioka, neuer Generalmusikdirektor am Saarländischen Staatstheater, leitet damit erstmals eine Opernpremiere am Haus. Es

inszeniert Andreas Gergen, der gemeinsam mit Bühnen- und Kostümbildner

Stephan Prattes am Staatstheater bereits 2006 „Die Zauberflöte“ mit großem Erfolg vorgestellt hat. Die Einstudierung des Kinderchores übernimmt Hans-Joachim Hofmann.

 

Es singen und spielen Guido Baehr / Stefan Röttig (Peter), Maria Pawlus

(Gertrud), Judith Braun / Sabrina Kögel (Hänsel), Sofia Fomina /

Elizabeth Wiles (Gretel), Rupprecht Braun (Knusperhexe), Sabine von

Blohn / Marie Smolka (Sandmännchen/Taumännchen) und der Kinderchor des

Saarländischen Staatstheaters.

 

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