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„DIE IRRFAHRTEN DES ODYSSEUS“ NACH HOMER IM RESIDENZTHEATER MÜNCHEN

12.10.2014

Familienpremiere am 18. Oktober 2014, 17.00 Uhr. -----

Viel, viel zu lang schon ist Odysseus fern seiner Familie. Er, der König von Ithaka, musste vor mehr als zwanzig Jahren aufbrechen und wünscht sich nichts sehnlicher, als über das Meer wieder nach Hause zu segeln, zurück zu seiner Frau und seinem Sohn, der auch schon ganz ungeduldig ist.

Doch einige Götter sind sauer. Der große Poseidon macht Odysseus die Seefahrt schwer, und so wird aus dem Heimweg eine Irrfahrt. Die Lotusfresser, der einäugige, menschenfressende Riese Polyphem und die Zauberin Kirke stellen Odysseus und seinen Gefährten nach, die Gesänge der Sirenen verführen sie, vom rechten Wege abzukommen und ständig blasen die Winde sie auf die falsche Insel. Immer wieder läuft Odysseus Gefahr, dass er sein Ziel aus dem Auge verliert, dass er vergisst, wonach er sich sehnt. Doch einige Götter lieben ihn auch und helfen ihm auf dem Weg, verkleiden sich als Menschen oder schicken ihm einen seltsamen Halbgott, der Tipps gibt. Durch diese und seine Tücke schafft er es nach Hause, findet dort seinen Palast besetzt vor und muss eine letzte List anwenden, bevor er seine Familie wieder im Arm halten darf.

Regie führt Corinna von Rad. „Die Irrfahrten des Odysseus“ ist bereits die vierte Inszenierung für Kinder und Familien auf der großen Bühne seit der Übernahme der Intendanz des Residenztheaters von Martin Kušej vor drei Jahren.

Corinna von Rad schafft aus diesem Urmythos der abendländischen Kultur einen musikalischpoetischen

Abend für Kinder und Erwachsene. Sie nimmt das Publikum mit auf die Abenteuerreise des Helden Odysseus, dessen Geschichte die Menschheit seit über 2.500 Jahren bewegt.

Live-Musik und Geräusche mit Gesang, Blasinstrumenten und Schlagwerk (Musik: Rainer Süßmilch)

regen die Phantasie an und entführen Klein und Groß in eine Welt voller Seemänner, Krieger und fantastischen Wesen wie Monster, einäugige Zauberer und Geister.

Die Regisseurin wurde in New York geboren und studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Götz Friedrich. Seit 1999 arbeitet sie sowohl als Schauspiel- als auch als Opernregisseurin, gerne auch für Kinder, u.a. in Zürich, Freiburg, Aachen, Weimar, Basel und Berlin. Ab 2002 war sie u.a. als Hausregisseurin am Schauspiel Frankfurt, am Theater Neumarkt in Zürich und am Nationaltheater Weimar tätig. In der letzten Spielzeit inszenierte Corinna von Rad am Schauspielhaus Zürich („Das Leben der Bohème“, ein Projektnach Aki Kaurismäki mit Jürg Kienberger), am Theater Basel („Eugen Onegin“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky) sowie am Nationaltheater Weimar („Onkel Wanja“ von Anton Tschechow). Seit 2009 ist sie zudem Gastprofessorin für Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

DIE IRRFAHRTEN DES ODYSSEUS

Nach Homer

ab 6 Jahren

Mit Götz Argus (Poseidon), Thomas Gräßle (Gefährte; Polyphem; Lachmöwe; Freier), Katrin

Röver (Gefährtin; Sirene; Kirke; Penelope), Wolfram Rupperti (Lotophagenguru; Widderwesen;

Kirketier; Antinoos), Arnulf Schumacher (Gefährte; Freier), Valery Tscheplanowa (Morpheus -

ein Zwischengeist; Argos), Lukas Turtur (Gefährte; Freier), Simon Werdelis (Telemach; Odysseus),

Paul Wolff-Plottegg (Niemand) sowie Andreas Bittl (Musiker; Gefährte; Freier), Leo

Gmelch (Musiker; Gefährte), Dim Sclichter (Musiker; Gefährte)

Regie Corinna von Rad

Bühne Steffi Wurster

Kostüme Sabine Blickenstorfer

Musik Rainer Süßmilch

Licht Benjamin Schmidt

Dramaturgie Götz Leineweber

Nächste Familienvorstellungen: 30. November, 21. und 26. Dezember

DER VORVERKAUF BIS DEZEMBER LÄUFT BEREITS

Der Vorverkauf für die ersten Vorstellungen bis Dezember läuft bereits! Karten für alle Vorstellungen

gibt es an den Kassen der Staatstheater, online unter www.residenztheater.de sowie

unter 089 2185 1940. Der Einheitspreis für Kinder beträgt 8 Euro. Ermäßigung für Schulklassen

gibt es bei den Vormittagsvorstellungen, Karten für die Schulvorstellungen unter schulbestellung@residenztheater.de bzw. 089/2185-1900.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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