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 DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG: "Die Farbe des Morgens an der Front" von Mustafa Can - Theater Paderborn – Westfälische Kammerspiele

Premiere  18.01.2020, 19.30  im Studio

13.01.2020

Die Gutenacht-Geschichten, die ihnen ihre Großväter und Väter erzählt haben, handelten bereits von Gewehren und Granaten. Nun ist auch der Alltag von Julia, Zelal, Suzan und Ester geprägt von Gewalt und Zerstörung. Das Holz für die benötigten Särge an der Front wird in Zentimetern gemessen, während die idealistischen Soldatinnen versuchen, sich zwischen den Gefechten an alltäglichen Ritualen festzuhalten.

Doch auch beim kurzen Heimaturlaub sind Tod und Blut allgegenwärtig. Die erlebten Grausamkeiten entfremden die jungen Frauen von den zu Hause Gebliebenen. Sie kämpfen für Freiheit, Demokratie und einen demokratischen, eigenen Staat, in dem Gleichberechtigung herrscht, nicht nur zwischen Männern und Frauen, sondern auch zwischen den verschiedenen Religionen und Ethnien. Am Ende überwiegt die Hoffnung auf Frieden, irgendwann.

Der Journalist und Schriftsteller Mustafa Can wurde 1969 im kurdischen Dorf Kurekan in der Türkei geboren und wuchs in Schweden auf. Cans erstes Stück basiert auf Interviews mit jungen YPG-Kämpferinnen, die er während des Krieges in Kobane im Norden Syriens führte.

Deutsch von Jana Hallberg

Julia    Barbara FressnerZelal
Gesa Köhler
Suzan Claudia Sutter
Ester Nancy Pönitz
Mutter (Video) Helga Lauenstein
Nachbarin (Video) Eva Brunner

Regie Milena Fischer / Bühne Sina Barbra Gentsch / Kostüme Hanna Peter / Video Henning Hartmann / Musikalische Leitung Matthias Grote / Dramaturgie Sophia Lungwitz / Regieassistenz Ronja Brandt / Regiehospitanz Pascal Eller / Technischer Leiter Klaus Herrmann / Bühnenmeister Paul Discher / Licht Maximilian Thierbach / Ton & Video Till Herrlich-Petry / Werkstattleiter Günter Rohlf / Requisite Annette  Seidel-Rohlf & Sona Ahmadnia / Leitung Kostümabteilung Edith Menke / Maske Ulla Bohnebeck  & Ramona Foerder

weitere Vorstellungen 26.01. / 31.01. / 09.02. / 21.02. / 29.02.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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