Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: PATTERNS, eine Performance von Magda Korsinsky, Ballhaus Naunynstraße BerlinUraufführung: PATTERNS, eine Performance von Magda Korsinsky, Ballhaus...Uraufführung: PATTERNS,...

Uraufführung: PATTERNS, eine Performance von Magda Korsinsky, Ballhaus Naunynstraße Berlin

Premiere am Fr, 21.11.2019, 20 Uhr

Gewohnheiten und Muster – unsere Körper wissen, was zu tun ist – Bewegungen werden wiederholt, immer wieder. Aufstehen, Anziehen, Blick in den Spiegel, Fahrkarte kaufen, durch die Tür zur Arbeit, an hundert Leuten schon vorbei. Von Blicken getroffen, viele selbst gesetzt und einigen ausgewichen. Bewegungsmuster schützen uns, halten uns, geben Identität. Und wenn sie abbrechen? Wenn die gewohnte Bewegungsbahn stockt? Der Bruch ist der Abgrund. Oder Befreiung. Angst oder Lust.

 

 

 

Copyright: Ze de Paiva RGB

Mit zehn Schwarzen Frauen* zusammen hat die Choreografin und bildende Künstlerin Magda Korsinsky Verhaltensmuster des Alltags, gestische Routinen, Wiederholungen des Selbst angeschaut. Muster, die uns unbewusst und manchmal bewusst ausmachen, Muster, die unser Körper sind. Die wir unter Druck und gegen den Druck der Verhaltensformen der Dominanzgesellschaft ausbilden. Verhalten, das sich verschieben lässt. Aus dem sich eigene Gegenrhythmen entwickeln lassen.Zusammen mit zehn Expert*innen des Alltags wird in PATTERNS aus dem Alltag Schwarzer Frauen* eine Choreografie, ein Archiv der selbst bestimmten Gesten, eine neue Komposition des unterschiedlichen Handelns Schwarzer Frauen*.


PATTERNS ist die dritte Arbeit von Magda Korsinsky am Ballhaus Naunynstraße, in der sie die Gesten, ihre Sozialisiertheit, ihre Eigensinnigkeit zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit, zur Reflexion Schwarzer Identitäten in Deutschland nimmt. Ging es in STRICKEN um die Beziehungen vonSchwarzen Frauen* zu ihren weißen Großmüttern, um das gestische und habituelle Erbe, steht nun die Gegenwart Schwarzer Frauen*, im Alter zwischen 17 und 59, im Zentrum.

Konzept und Choreografie:
Magda Korsinsky
Mitarbeit Choreografie:
Tatiana Mejia Matos
Raumgestaltung &
Lichtdesign:
Raquel Rosildete
Musik:
Jarita Freydank
Animation:
Celestina Montoya Lopez
Kostüm:
Mariama Sow
Dramaturgie:
Mariama Diagne

Von und mit:
Elisabeth Afia Broni
Stephanie Burrell
Jennifer Dessin-Brasching
Gema Carla Dietrich
Jasmin Eding
Jarita Freydank
Rebecca Korang
Virginnia Krämer
Isabel Kwarteng-
Acheampong
Luana Naquin

Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

22.-23.11. & 25.11.2019, 20 Uhr, 24.11.2019, 19 Uhr

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

EIN BEWEGENDER FEUERREITER -- Liedmatinee - Verleihung der Hugo-Wolf-Medaille in der Staatsoper Stuttgart

Die New York Times bezeichnete das Liedduo Christian Gerhaher (Bariton) und Gerold Huber (Klavier) als "größte Liedpartnerschaft der Welt". Dies betonte Kammersängerin Christiane Iven in ihrer…

Von: ALEXANDER WALTHER

NEUE SPHÄREN IM LICHTKEGEL -- Sao Paulo Companhina de Danca im Forum am Schlosspark Ludwigsburg

Mit der Deutschen Erstaufführung von "The Eight" gedenkt der Choreograph Stephen Shropshire des 200. Geburtstags von Anton Bruckner. In den Kostümen von Fabio Namatame erklingt das Finale von…

Von: ALEXANDER WALTHER

REIZVOLLES SPIEL MIT KLASSISCHEN FORMEN -- Konzertabend beim deutsch-türkischen Forum mit Gülsin Onay und Erkin Onay im Hospitalhof STUTTGART

Sie ist Staatskünstlerin der Türkei und eine renommierte Pianistin: Gülsin Onay. Sie trat auch mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf. Zusammen mit ihrem Sohn Erkin Onay (Violine)…

Von: ALEXANDER WALTHER

EXPLOSIVE KLANGMISCHUNG -- "Eine florentinische Tragödie" von Alexander Zemlinsky bei NAXOS (BR KLassik)

Nicht sonderlich erfolgreich geriet die Stuttgarter Uraufführung der einaktigen Oper "Eine florentinische Tragödie" von Alexander Zemlinsky im Jahre 1917 unter der Leitung von Max von Schillings. In…

Von: ALEXANDER WALTHER

Die ganze Wahrheit? -- „True Crime“ - Andrey Kaydanovskiy | Hege Haagenrud | Demis Volpi in der Deutschen Oper am Rhein

Drei tänzerische Perspektiven zu Wahrheit und Fiktion: Andrey Kaydanovskiy „Chalk“, Hege Haagenrud „The Bystanders“, Demis Volpi „Non-Fiction Études“  

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑