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"Attila" von Giuseppe Verdi, Oper Köln

Premiere 21. Juni | 19.30 Uhr im Palladium, Oper konzertant. -----

Passend zum Jubiläumsjahr des großen Komponisten bildet ein Werk Giuseppe Verdis den Saisonabschluss der Oper Köln: »Attila«. Das dem großen Publikum eher unbekannte Frühwerk des Meisters wird in zwei konzertanten Vorstellungen die dramatischen letzten Lebenstage des berühmt-berüchtigten Hunnenkönigs nachzeichnen.

Im Mittelpunkt der Komposition steht die Konfrontation zwischen Völkern (Römern und Hunnen) und Religionsgemeinschaften (Christen und Heiden). Die Akzentuierung dieses »Machtdramas« hatte zur Folge, dass sich das sonst übliche Verhältnis zwischen Tenor, Sopran und Bariton zugunsten der weiblichen Protagonistin Odabella (Sopran) und Attila (tiefer Bariton/Bass) verschob. Verdis Entscheidung »für alle wenig Solos« förderte die dramatische Wirkung und erhöhte zugleich das Tempo der Handlung.

Unter der musikalischen Leitung von Claude Schnitzler, der an der Oper Köln zuletzt bei Georges Bizets feuriger »Carmen« am Dirigentenpult stand, debütiert das Kölner Ensemblemitglied Samuel Youn als Attila. In den weiteren Partien sind Miljenko Turk als Ezio, Evelina Dobraceva als Odabella und Fernando Portari als Foresto zu erleben. Die beiden Ensemblemitglieder Jeongki Cho (Uldino) und Young Doo Park (Leone) komplettieren den Sängerreigen.

Dramma lirico in drei Akten und Prolog

Libretto von Temistocle Solera und Francesco Maria Piave

Musikalische Leitung Claude Schnitzler

Chor Andrew Ollivant

Mit Samuel Youn, Miljenko Turk, Evelina Dobraceva, Fernando Portari,

Jeongki Cho, Young Doo Park, Chor der Oper Köln, Gürzenich-Orchester Köln

Vorstellung 23. Juni | 18 Uhr (zum letzten Mal)

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