Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
ASCHENBRÖDEL im Theater Magdeburg ASCHENBRÖDEL im Theater Magdeburg ASCHENBRÖDEL im...

ASCHENBRÖDEL im Theater Magdeburg

Märchenballett in drei Akten von GONZALO GALGUERA

Musik von SERGEJ PROKOFJEW,

Premiere am 26.5,2007 um 19.30 im Opernhaus.

 

Aschenbrödel hat es nicht leicht: Nach dem Tod ihrer Mutter muss die junge Frau sich nicht nur mit einer Stiefmutter und deren überdrehten Töchtern herumplagen, sondern auch mit einem übervorsichtigen Vater.

Dieser will seine schöne Tochter partout nicht zum großen Ball, dem gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres, gehen lassen. Zum Glück sorgt eine wohlwollende Fee dafür, dass sich Aschenbrödels Traum doch noch erfüllt: der ganz große Auftritt, der Gang über den roten Teppich. Als mysteriöser Star des Abends verlebt sie eine rauschende Ballnacht – und verliebt sich obendrein in einen charmanten Schauspieler (Edwyn Roig García). Aber was wird aus dem Paar, wenn es Mitternacht schlägt, wenn der magische Moment zu Ende geht und man sich – halb barfuß! – auf dem Boden der Tatsachen wiederfindet? Reicht es Aschenbrödel, abzuwarten, gefunden und geheiratet zu werden – oder wird die junge Frau beweisen, dass sie mehr zu bieten hat als nur den schönen Schein …?

 

Sergej Prokofjew begann die Arbeit an der Partitur zu »Aschenbrödel« 1940, nachdem er vom Leningrader Kirow-Theater den Kompositionsauftrag für ein Ballett erhalten hatte. Unter dem Eindruck des Krieges unterbrach er die Komposition; doch als er die Arbeit an »Aschenbrödel« wieder aufnahm, gelangte er schnell über die zunächst geplanten zwanzig Stücke hinaus: Die vollständige Partitur zählt ganze fünfzig Nummern reinster Ballettmusik. Obwohl noch immer der 2. Weltkrieg tobte, fand 1945 am Moskauer Bolschoi-Theater, noch vor der Aufführung am Leningrader Kirow-Theater, unter begeistertem Zuschauerjubel die Uraufführung statt.

 

Ballettdirektor Gonzalo Galguera inszeniert mit märchenhaftem Zauber und jeder Menge Glamour einen Abend für Zuschauer aller Altersklassen.

Musikalische Leitung Alexander Steinitz Choreografie und Inszenierung Gonzalo Galguera Bühne Juan León Kostüme Pascale Arndtz

 

Mit Emma Harrington, Olga Ilieva, Tatiana Irurzun del Castillo, Inga Jasawin,

Juliane Krüger, Anastasia Mehero Marchal, Celia Millán, Yolanda Peña

Nogales, Ami Takazakura, Colombe Vanabelle, Veronika Zemlyakova,

Tommaso Balbo, Michael Blaszyk, Maximilian Diedrich, Nikolaj Eitel, José

García Ceballos, Dario Lesnik, Edwyn Roig García, Kirill Sofronow

 

Premierenfieber am So., 13. 05. 2007 | 11:00 Uhr | café rossini

Öffentliche Probe am Do., 24. 05. 2007 | 19:30 Uhr | opernhaus

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

SPIELTECHNISCHE RASANZ -- 6. Sinfoniekonzert des Staatsorchesters Stuttgart unter Cornelius Meister im Beethovensaal der Liederhalle STUTTGART

Ein abwechslungsreiches Programm präsentierte das Staatsorchester Stuttgart unter der inspirierenden Leitung von Cornelius Meister im Beethovensaal der Liederhalle. Gleich zu Beginn überzeugte die…

Von: ALEXANDER WALTHER

MUSIK UND WORT VEREINT -- Rothko String Quartet im Ordenssaal bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen

Ende 2022 wurden die Briefe von Ingeborg Bachmann und Max Frisch im Suhrkamp Verlag veröffentlicht. Sehnsuchtstöne, Eifersüchteleien und Streitgespräche wechseln sich ab. Amelie Schmidt (Rezitation)…

Von: ALEXANDER WALTHER

SPHÄRENHAFTES KLANGSPEKTRUM -- Werkstattfestival Studio Neue Musik & Campus Gegenwartim Konzertsaal der Musikhochschule STUTTGART

Wieder war Neues aus den Kompositionsklassen von Prof. Marco Stroppa und Prof. Martin Schüttler zu hören. Das Konzert I stellte Kompositionen von begabten Hochschulstudenten vor. Von der Koreanerin…

Von: ALEXANDER WALTHER

IMPROVISATION ZWISCHEN JAZZ UND KLASSIK -- Quatuor Ebene Waves im Ordenssaal bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen

Seit über 20 Jahren feiert das Ensemble Quatuor Ebene mit Pierre Colombet (Violine), Gabriel Le Magadure (Violine), Marie Chilemme (Viola) und Yuya Okamoto (Violoncello) sowie Xavier Tribolet…

Von: ALEXANDER WALTHER

NEUES VOM SEEMANN POPEYE -- "Liebe - eine argumentative Übung" im Foyer des Kammertheaters STUTTGART

"Olivia liebte den Schwanz ihres Freundes" - so heißt es im Stück "Liebe - eine argumentative Übung" von Sivan Ben Yishai. Es geht darin um den spinatliebenden Seemann Popeye und seine Freundin Olivia…

Von: ALEXANDER WALTHER

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑