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Am Puls der Zeit - Choreographien von Richard Wherlock, Jiří Kylián, Blanca Li im Theater Basel

21.09.2012
Kategorien: Ballett, Schweiz, News

Premiere am 28. September 2012, 19.30, Grosse Bühne. -----

«Stone(d)»

Choreographie, Bühne und Kostüme: Richard Wherlock

Musik: Beat Frei

Licht: Jordan Tuinman

„So überschlägt sich die Zeit wie ein Stein vom Berge herunter, und man weiß nicht, wo sie hinkommt und wo man ist.“ Johann Wolfgang von Goethe Ganz vom Zwang zur Narration befreit, forscht der Basler Ballettchef Richard Wherlock in diesem Stück nach atmosphärischen Skizzen, die der pure Tanz, die Bewegung um ihrer selbst Willen, auf der Bühne zu entfalten vermag. Eine Architektur der Körper im Raum, die dazu einlädt, tief in evozierte Stimmungen einzutauchen, ohne sich von Fragen nach einem Erzählstrang ablenken zu lassen. Assoziationen, die über die Zeit und den Ort hinausweisen, in eine unbekannte Welt in uns selbst. Intensiv und zuweilen unter die Haut gehend. Die Musik zu diesem

Stück wird vom Basler Musiker Beat Frei komponiert und in enger Zusammenarbeit mit dem Choreographen entstehen.

«27’52’’»

Choreographie und Bühne: Jiří Kylián

Musik: Dirk Haubrich

Licht: Kees Tjebbes

Kostüme: Joke Visser

Einstudierung: Gerald Tibbs, Aurélie Cayla, Lukas Timulak

Bereits zum neunten Mal interpretiert das Ballett Basel ein Stück des tschechischen Choreographen Jiří Kylián. Der Titel des Stücks bezieht sich auf die Spieldauer: 27 Minuten und 52 Sekunden dauert die Choreographie des weltbekannten Choreographen und langjährigen Künstlerischen Leiters des Nederlands Dans Theaters. Dazu liess Kylian die Tänzerinnen und Tänzer des NDT II, der Nachwuchskompanie der renommierten niederländischen Tanzensembles, Texte auswählen und auf Tonband aufnehmen. Der Deutsche Komponist Dirk Haubrich hat diese Aufnahmen zu einer Soundcollage verarbeitet, die den atmosphärischen Hintergrund zu diesem Meisterwerk bestimmen. Eine Arbeit, die einmal mehr die Befindlichkeiten junger Tänzer zum Thema macht und in wirkungsstarke Bilder übersetzt.

«Alarme»

Choreographie: Blanca Li

Bühne/Kostüme: Blanca Li, Calentito

Licht: Sylvie Debare

Die Choreographin, Tänzerin, Schauspielerin und Filmemacherin ist ein vielseitiges Talent. Der Name Blanca Li steht für Gattungsübergreifende Projekte und mannigfache Ausdrucksformen. Die spanische Künstlerin bedient sich aus einem breiten Bewegungsrepertoire: vom zeitgenössischen Tanz über Flamenco zum Klassischen Ballett bis hin zum Hip-Hop. Blanca Li hat u.a. Stücke für die Opéra de

Paris, die New Yorker Met, die Biennale de Lyon kreiert, war Chefchoreografin an der Komischen Oper Berlin, arbeitete zuletzt an der Opéra Massy und dem Théâtre National de Chaillot. Seit September 2006 ist sie Direktorin des Centro Andaluz de Danza in Sevilla. In Anerkennung ihrer außergewöhnlichen choreografischen Karriere erhielt Blanca Li u.a. den "Manuel de Falla Award" und den Preis "Chevalier de l´Ordre du Mérite" des französischen Kulturministeriums.

29.09.2012 Sa 19.30 Uhr

01.10.2012 Mo 19.30 Uhr

05.10.2012 Fr 19.30 Uhr

07.10.2012 So 16.00 Uhr

13.10.2012 Sa 19.30 Uhr

19.10.2012 Fr 19.30 Uhr

25.10.2012 Do 19.30 Uhr

28.10.2012 So 18.30 Uhr

30.10.2012 Di 19.30 Uhr

09.11.2012 Fr 19.30 Uhr

17.11.2012 Sa 19.30 Uhr

25.11.2012 So 18.30 Uhr

28.11.2012 Mi 19.30 Uhr

02.12.2012 So 18.30 Uhr

14.12.2012 Fr 19.30 Uhr

16.12.2012 So 18.30 Uhr

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