Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Ab 2018: Ein neues Licht am Festspielhimmel, die Langenargener Festspiele in Langenargen am BodenseeAb 2018: Ein neues Licht am Festspielhimmel, die Langenargener Festspiele in...Ab 2018: Ein neues Licht...

Ab 2018: Ein neues Licht am Festspielhimmel, die Langenargener Festspiele in Langenargen am Bodensee

Der neu gegründete Festspielverein Langenargener Festspiele plant die Durchführung von Theaterfestspielen in Langenargen am Bodensee — die sogenannten »Langenargener Festspiele«.

 

Am oberen, deutschen Teil des Sees ist die professionelle Theaterlandschaft sehr rar. Es gibt nur sehr wenige Häuser und Eigenproduktionen vor Ort — die umliegenden Orte Friedrichshafen und Lindau organisieren das jährliche Spielzeitprogramm über Gastspielproduktionen. Der Verein will in dieser tollen, ländlichen Region professionelles Theater zeigen.

 

Die Langenargener Festspiele sind vorgesehen als familienfreundliches, charmantes Freilichtspiel. Im idyllisch gelegenen Ambiente der Konzertmuschel mit direktem Blick auf das Schloss Montfort und den Bodensee. Von Juni bis August finden die Aufführungen statt.

 

2018 beginnen die Festspiele mit einer Eigeninszenierung eines Kinderbuchklassikers für Kinder ab 6 Jahren. Gespielt werden soll ein beliebter Kinderbuchklassiker. Von »Pinocchio« über »Der Räuber Hotzenplotz«, »Pippi Langstrumpf« bis hin zu »Das Sams« ist alles denkbar.

 

Klassiker sind Geschichten, die Mädchen und Jungs gleichermaßen gut gefallen und grundsätzlich nicht nur unterhaltsam sind, sondern oft einen tieferen Sinn haben. Zudem werden Werte und Sprache vermittelt. Es sind Geschichten die nicht out werden. Im Gegenteil sie verbinden Generationen miteinander. Oft kennen Eltern oder sogar die Großeltern das Kinderbuch aus ihrer Kindheit.

 

Ab 2019 wird sich das Festspielprogramm um ein Abendstück für Erwachsene erweitern. Von Camus bis Shakespeare sind hier unterhaltsame, wie anspruchsvolle Stücke ebenfalls in Eigenproduktion vorgesehen.

 

Das theaterpädagogische Konzept der Langenargener Festspiele – FLUKS – sieht die enge, wie vielfältige Zusammenarbeit mit regionalen Schulen in Form von Workshops vor.

 

Die jährlich wiederkehrenden Festspiele sollen den Touristen wie den Einheimischen ein attraktives Zusatzangebot im Freizeitbereich anbieten.

 

Mehr Informationen unter www.langenargener-festspiele.de

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

ZWISCHEN REVOLUTION UND AUFKLÄRUNG - Wolfgang Amadeus Mozarts "Zauberflöte" (Libretto: Emanuel Schikaneder) mit dem Pfalztheater Kaiserslautern im Theater Heilbronn

Kinder spielen in dieser ungewöhnlichen Inszenierung von Pamela Recinella (Bühne und Kostüme: Jason Southgate) eine große Rolle. Gleich bei der Ouvertüre spielen Pamina als Mädchen und Tamino als…

Von: ALEXANDER WALTHER

IMPRESSIONEN AUS DER SCHWEIZ -- "Monte Rosa" von Teresa Dopler im Studiotheater STUTTGART

Es ist eine Geschichte aus dem Schweizer Alpenmassiv, ein Stimmungsmoment zwischen Gesteinsschichten und Gletscherspalten: "Das ganze Matterhorn hat sich im See gespiegelt." In der Regie von Daniela…

Von: ALEXANDER WALTHER

MARKANTE KONTRASTE -- Neue CD: Beethoven-Klaviersonaten mit Moritz Winkelmann bei Berlin Classics

Der Stuttgarter Pianist Moritz Winkelmann hat eine große Leidenschaft für die Musik Ludwig van Beethovens entwickelt. Es war sein Wunsch, sämtliche Klaviersonaten bei Berlin Classics aufzunehmen.…

Von: ALEXANDER WALTHER

REISE INS UNGEWISSE -- "Amerika" von Franz Kafka im Schauspielhaus Stuttgart

"Du bist noch ein Kind, Roßmann" - so lautet die Feststellung in Franz Kafkas unvollendet gebliebenem Roman "Amerika", der auch den Titel "Der Verschollene" trägt. Es ist der einzig heitere,…

Von: ALEXANDER WALTHER

PACKEND UND KONTRASTREICH -- Dmitri Schostakowitschs 4. Sinfonie mit dem Hochschulsinfonieorchester der Musikhochschule Stuttgart in der Liederhalle Stuttgart

Dmitri Schostakowitsch zog seine vierte Sinfonie nach der Hauptprobe in der Leningrader Philharmonie zurück. Er war damals Anfeindungen als "Formalist" ausgesetzt, die vor allem von Stalin ausgingen.…

Von: ALEXANDER WALTHER

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑