
Was ist das Ziel der geheimen Unterwassermission der Nautilus und was sind Nemos wahre Absichten? Denn rasch soll sich herausstellen, dass dieser Kapitän nicht nur mit der Menschheit, sondern auch mit dem Erdboden gebrochen hat und sich selbst 20.000 Meilen unter der Wasseroberfläche als »Mann des Wassers und Genius der Meere« feiern lässt. Ist ihm tatsächlich der Sieg der Technik über die Natur gelungen? Es scheint ganz so, wäre da nicht der menschliche Faktor, der ihm und seinen bahnbrechenden Erfindungen in die Quere kommt. Bald schon ist André mit schweren Entscheidungen konfrontiert, an denen nicht nur sein eigenes Schicksal hängt.
Wo endet grenzenloser Forschungsdrang und wo beginnt die Verantwortung des Menschen gegenüber der Natur? Der französische Autor Jules Verne gilt als Erfinder des Science-Fiction Genres. Seiner Zeit meilenweit voraus, bringt er mit einer seiner kühnsten Zukunftsvisionen viele jener Themen auf den Punkt, die uns gut 150 Jahre nach Erscheinen seines Erfolgsromans mehr beschäftigen denn je.
Aufführungsrechte: Michael Schachermaier
JULES VERNE kam 1828 in Nantes als Sohn eines Rechtsanwalts zur Welt. Als eigentlicher Erfinder des Science Fiction-Genres gilt er heute als der am meisten übersetzte französische Autor. Einer Legende zufolge soll er sich im Alter von elf Jahren als blinder Passagier auf einem Überseeschiff eingeschlichen haben, wurde aber noch vor der Ankerlichtung erwischt. Seine Leidenschaft für weite Seereisen sollte er sich im späteren Leben verwirklichen. Als Rechtstudent in Paris fand Verne schnell Anschluss an den maßgeblichen Schriftstellerkreis der Zeit, unter anderem freundete er sich mit der Familie Dumas an. Sehr bald sollte ihm der literarische Durchbruch gelingen, mit Werken, in welchen er in nahezu prophetischer Weise technische Erfindungen beschrieb, von welchen wenige Zeit später manche tatsächlich realisiert wurden. Dass er in einer Epoche lebte, die von technischem Fortschrittsglauben, aber ebenso von den letzten großen Entdeckungsreisen geprägt war, spiegelt sich in seiner schriftstellerischen Arbeit wider. Als anerkannter Autor starb Jules Verne 1905 in Amiens.
MICHAEL SCHACHERMAIER wurde 1982 geboren und studierte in Wien Theater- und Kulturwissenschaft / Cultural Studies. Während des Studiums arbeitete er in diversen Sparten im Kulturbereich, u.a. am Austrian Cultural Forum New York, sowie für verschiedene Festivals und Theater, vorwiegend als Regieassistent und Inspizient, sowie als Produktionsleiter für die Salzburger Festspiele. Für die Bad Hersfelder Festspiele brachte er erstmals eigene Inszenierungen auf die Bühne. Michael Schachermaier inszenierte unter anderem am Volkstheater Wien, Landestheater Linz und Schauspielhaus Salzburg. Ab der Saison 2009/10 war Michael Schachermaier am Burgtheater tätig, zuerst als Regieassistent, seit 2012 auch als Regisseur. Er inszenierte die Uraufführung von »Getränk Hoffnung« von David Lindemann, sowie »Fool of Love - Shakespeare Sonette« (gemeinsam mit Matthias Hartmann) und »Der Alpenkönig und der Menschenfeind« von Ferdinand Raimund. Seine erste künstlerische Arbeit in Wien stellte Michael Schachermaier 2009 mit »Krabat« im Theater im Zentrum vor. In den beiden vergangenen Spielzeiten inszenierte Michael Schachermaier u.a. »Momo« und »Peter Pan« für das Renaissancetheater
Für Jugendliche ab 11 Jahren
Regie: Michael Schachermaier
Bühne und Kostüme: Julia Beyer
Video: Lisa Strohmayer
Licht: Fritz Gmoser
Dramaturgie: Gerald Maria Bauer
BESETZUNG
Prof. Aronnax Harald Schröpfer
André Conseil Markus Feustel
Kapitän Nemo Marcus Staab
Mara Jeanne-Marie Bertram
Ned Land Sebastian Thiers
Mr. Smith René Peckl
Kapitän Farragut Stefan Rosenthal
in weiteren Rollen Ensemble
Mo 16.IV. 16.00 Uhr
Di 17.IV. 18.00 Uhr
Mi 18.IV. 16.00 Uhr
Do 19.IV. 16.00 Uhr
Fr 20.IV. 16.00 Uhr
Sa 21.IV. 15.00 Uhr
Sa 21.IV. 18.30 Uhr
Mo 23.IV. 16.00 Uhr
Di 24.IV. 16.00 Uhr
Mi 25.IV. 16.00 Uhr
Do 26.IV. 16.00 Uhr
Weitere Vorstellungen bis 24. Juni 2018