Als Eitan sich nach einem Anschlag bewusstlos im Krankenhaus in Jerusalem befindet und seine Eltern mit dem Großvater aus Berlin angereist kommen, stößt Wahida auf deren Ablehnung. Doch als Eitans Vater zum ersten Mal seit Jahrzehnten seine israelische Mutter wiedertrifft, bringt ein gut gehütetes Geheimnis alles bis dahin Geltende ins Wanken.
Der gebürtige Libanese Wajdi Mouawad ist Autor, Schauspieler und Regisseur. Mit acht Jahren mussten er und seine Familie ihr Heimatland verlassen. Danach lebte Mouawad in Frankreich und Kanada. In seinem neuen Stück »Vögel« lässt er mit großer sprachlicher Wucht und Poesie Generationenkonflikte, Familiengeheimnisse, Fragen der religiösen Identität und moderne Migrationsgeschichten auf die realpolitischen Zustände des israelisch-arabischen Konflikts treffen.
Regie Michael Wallner
Bühne Till Kuhnert
Kostüme Tanja Liebermann
Dramaturgie Lena Carle
Wahida Jennifer Böhm
Eitan Rudi Hindenburg
David Zacharias Preen
Norah Ellen Dorn
Leah Ksch. Claudia Macht
Etgar Werner Klockow
Eden, eine Soldatin Yvonne Ruprecht
Rabbi / Arzt / Wazzan Felix Zimmer
Sa 18.01. 20:00
Fr 24.01. 20:00
Do 30.01. 20:00
Sa 01.02. 20:00
Fr 14.02. 20:00
Fr 21.02. 20:00
Mi 04.03. 20:00
Wajdi Mouawad, "Vögel", Theater Kiel
Premiere Fr | 17. Januar 2020 | 20.00 Uhr | Schauspielhaus
10.01.2020
Wahida ist Amerikanerin und arbeitet in New York an ihrer Doktorarbeit. Eitan ist Deutscher und interessiert sich als Biogenetiker für Forschung zu DNA und Erbgut. Im Lesesaal einer großen Universitätsbibliothek verlieben sie sich. Als die beiden sich auf eine gemeinsame Reise nach Israel und Jordanien begeben, holt sie die Wirklichkeit ein: Die muslimische Wahida und der jüdische Eitan sind plötzlich mittendrin im Nah-Ost-Konflikt.

