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Uraufführung: Mama hat den Blues und Papa möchte feiern Musik-Komödie von Dietmar Loeffler in Altenburg und Gera

Premiere am 28. März, 19.00 Uhr, Landestheater Altenburg, Großes Haus und am 4. April, 19.30 Uhr, Bühnen der Stadt Gera, Großes Haus

Eine Feier. Die große Geburtstagsfeier für Papa mit Tischfeuerwerk und knallenden Korken. Der engagierte Klavierspieler ist pünktlich. So war es gedacht. Doch dann knallen die Türen und explodieren tun vornehmlich die innerfamiliären Spannungen.

Da kann man nur noch singen! Komödie ist Tragödie plus Zeit – so hat es der Komödienexperte und große Tragöde Woody Allen formuliert und wir nehmen uns entsprechend Zeit, das zu untersuchen: Gäste hätten eingeladen werden sollen. Wer aber alles und ob überhaupt irgendjemand zugesagt hat, ob tatsächlich einer kommt, das weiß, wegen ausgebliebenen Rücklaufs, leider keiner. Vorsicht also: mit Überraschungsgästen muss gerechnet werden!

Zunächst sind es nur die (eigenen?) Kinder mit neuen Partnern, die sich einfinden, um zu feiern, hochleben und es wahrhaft krachen zu lassen. Ein furioses Familieninferno nimmt seinen Lauf im Rausch mit viel Musik. Einer Musik in all ihren Spiel- und Tonarten, ebenso klassisch toll in Moll wie rockend pur in Dur: Von Nina Hagen („Wenn ich ein Junge wär`“) über Franz Lehár, Marylin Monroe, Moulin Rouge, Vicki Leandros(„Ich liebe das Leben“) und Eminem bis zu Tokio Hotel , Roger Cicero und besungenen Eurythmieschuhen ist alles dabei!

Dietmar Loeffler, geboren in Tübingen, studierte Klavier und Dirigieren in Zürich, Paris und Hamburg und arbeitet als musikalischer Leiter, Autor und Regisseur an den großen deutschen Bühnen, (z.B. Deutsches Theater Berlin, Hamburger Schauspielhaus). Sein Kultliederabend »Männerbeschaffungsmaßnahmen« (2007 mit dem Hessischen Theaterpreis ausgezeichnet) wird ab April in einer vom Autor neu erarbeiteten Fassung auch bei Theater&Philharmonie Thüringen zu erleben sein.

Regie und musikalische Leitung hat der Autor Dietmar Loeffler selbst in der Hand, für Bühne und Kostüm ist Florian Parbs verantwortlich, für die Dramaturgie Günther Philipowski. Es spielen und singen: Anne Keßler, Alice von Lindenau, Eva Verena Müller, Ulrich Rechenbach, Vanessa Rose, Rüdiger Rudolph, Heiko Senst. Am Klavier ist Olav Kröger mit von der Partie.

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