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Uraufführung: "Imperium" von Götz Spielmann im Landestheater Linz

29.12.2006

Premiere 5. Jänner 2007 um 19.30 Uhr in den Kammerspielen.

Im Mittelpunkt steht der erfolgreiche Geschäftsmann Wessely und dessen Imperium, das zu bröckeln beginnt.

Aber nicht nur Wesselys Unternehmungen kommen in den Würgegriff von Konkurrenzdruck und behördlichen Schikanen, auch im privaten Bereich entgleiten dem erfolgreichen Unternehmer die Dinge.  

Nun siedelt Götz Spielmann sein Theaterstück im Rotlicht-Milieu an und die Probleme eines Bordellbesitzers erweisen sich als deckungsgleich mit den Problemen eines mittelständischen Unternehmers. Auf raffinierte Weise formuliert Spielmann in der Figur des Bordellbesitzers Wessely zentrale Fragen über den Bewusstseins-Zustand einer nach wie vor männlich dominierten Gesellschaft  am Anfang des 21.Jahrhunderts.

Wie verhalten sich Menschen, wenn ihr ausschließlicher Motor das Ego ist, wenn die Wahrnehmung von Welt und Ich ausschließlich gesteuert ist vom Aspekt der  maximalen Profitorientierung? Und was passiert, wenn etwas geschieht, was sich nicht in diese erfolgsorientierte Welt integrieren lässt – Krankheit und Tod? Nachdem Wessely von seinem Arzt über seine tödliche Erkrankung erfährt, nimmt das Stück einen überraschenden Verlauf. Die Frauen seines Lebens treten immer stärker auf den Plan…

Inszenierung Gerhard Willert

Bühne und Kostüme Alexandra Pitz

Musik Christoph Coburger

Dramaturgie Franz Huber



Mit: Bettina Buchholz (Anita), Sabine Martin (Lydia), Nicole Reitzenstein (Hanna/Xenia), Gunda Schanderer (Palucca) ; Konstantin Bühler (Ronnie/Konrad), Stefan Matousch (Wessely)   

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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