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Uraufführung: "Die Frauen der Toten" – Oper von Alois Bröder - Theater Erfurt

Premiere Sa, 2. Februar 2013, 19.30 Uhr, Großes Haus. -----

Die Geschichte, angesiedelt im puritanischen Neuengland des 18. Jahrhunderts, erzählt vom Schicksal der frisch verheirateten Frauen Mary und Margaret, die kurz nach der Hochzeit vom Tod ihrer Männer, die Brüder waren, erfahren.

In der Nacht nach der Trauerzeremonie erscheinen ihnen unerwartet zwei Boten mit der Nachricht,

ihre Männer seien noch am Leben. Doch keine der beiden Frauen traut sich, der anderen das eigene Glück mitzuteilen.

Alois Bröder, Jahrgang 1961, hat bereits ein umfangreiches und vielfach ausgezeichnetes

kompositorisches OEuvre vorgelegt. Die Suche nach einem Stoff für seine erste Oper führte ihn zu Hawthornes Frauen der Toten von 1829/30. Der Text ist „vieldeutig, schillernd, narrativ aufgebrochen“, so Bröder, und handelt „von menschlichen Ur-Situationen im Spannungsfeld zwischen Realität und Traum“ und erfüllt in „besonderer Weise das (sonst fraglose?) singende Artikulieren auf der Bühne.“ Bröders Partitur reflektiert Hawthornes Erzählung in zwei Versionen, als zwei Möglichkeiten eines sich entwickelnden Handlungsverlaufes. Auch der Wechsel zwischen der englischen und der deutschen Sprache einzelner Szenen spiegelt das Ineinandergreifen

von Realität und Irrealität.

Musikalische Leitung: Johannes Pell

Inszenierung: Gabriele Rech

Bühne: Norman Heinrich

Kostüme: Gabriele Heimann

Mit F. Götz, M. Lebel, M. Mulder, M. Shamiyeh u. a.

Weitere Aufführungstermine unter www.theater- erfurt.de

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