Wo der Rolex-Kalle noch Glück hatte und dubiose Finanzgeschäfte des Kaisers ungeklärt blieben, musste der Uli für kleine Ungereimtheiten der Steuerabrechnung von 28,5 Millionen hinter Gitter... – In welchem Land leben wir denn?
Aber Uli H. waltet ja längst wieder seines Amtes: Zeit für das scharfgewürzte Porträt des Ulmer Promis, umhüllt von einer musikalischen Pelle – »Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei« – eine echte Leibspeise für Freunde lehrreich unterhaltsamer Kost.
Inszenierung Stephan Dorn
Ausstattung Hartmut Holz
Arrangements und musikalische Begleitung Jens Blockwitz
Dramaturgie Stefan Herfurth
Regieassistenz & AbendspielleitungChristian Stolz
Mit
Gunther Nickles Maurizio Micksch Nicola Schubert Jakob Egger Tini Prüfert Benedikt Paulun
Uraufführung: AUFSTIEG UND FALL DES ULI H. – EINE DEUTSCHE WURSTIADE - Frei nach Sarah Kohrs - Theater Ulm
Premiere Freitag, 23. November 2018, 19.30 Uhr, Podium
17.11.2018
Darf’s ein bisschen mehr sein? Aber immer, und zwar von allem. Mit übergroßem Appetit verleibte sich der prominente Metzgersohn vom Eselsberg Siege, Titel und eine Menge Geld ein. Von der elterlichen Fleischtheke bis in den Fußball-Olymp und an die Schalthebel eines prosperierenden Sportkonzerns kämpfte sich der Ulmer empor, stets auf Tuchfühlung mit Politik und Wirtschaft und mit unvergleichlicher Chuzpe, Geschäftstüchtigkeit und Machtgespür. Doch auch nahezu unschlagbare Gewinnertypen können stürzen.


