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"Tosca" - Melodramma in drei Akten von Giacomo Puccini - Bühnen Bern

«Vissi d’arte, vissi d’amore» – «Für die Kunst habe ich gelebt und für die Liebe.» In einer Polizeidiktatur kämpft die Sängerin Floria Tosca um ihre grosse Liebe, den Maler Cavaradossi. Als der skrupellose Polizeichef Baron Scarpia sowohl Cavaradossi als auch sie selbst bedroht, scheut sie vor dem Äussersten nicht zurück und tötet den Widersacher.

© Bühnen Bern

Das Glück mit ihrem Liebhaber bleibt ihr trotzdem verwehrt, denn der lange Arm des Polizeichefs reicht über dessen Tod hinaus: Cavaradossi wird erschossen und Tosca stürzt sich in den Tod. Giacomo Puccini war bei einer Aufführung von Sardous Theaterstück – obwohl er kein Wort des französischen Textes verstand – so von Sarah Bernhardt als Titelheldin hingerissen, dass er sogleich zu komponieren begann.

Mit der Uraufführung der Oper im Januar 1900 begann die Erfolgsgeschichte von Puccinis bis heute meistgespieltem Werk, in dem er grossen Gefühlen wie eindringlicher Dramatik Raum gibt und schwelgende Melodien neben eine ungewohnt explizit vertonte Brutalität stellt. Bisher hat sich Raimund Orfeo Voigt in der Opernwelt mit seinen ebenso bildmächtigen wie scharf geschnittenen Bühnenbildern einen Namen gemacht – für die Bühnen Bern wird er nun das erste Mal eine Oper inszenieren.

Dichtung von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach Victorien Sardou
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Produktionsteam
Musikalische Leitung
Nicholas Carter
Regie & Bühne
Raimund Orfeo Voigt
Chor
Zsolt Czetner
Kostüme
Klaus Bruns
Licht
Bernhard Bieri
Kinderchor
Abélia Nordmann
Dramaturgie
Rainer Karlitschek
Dramaturgie
Dominik Kilchmann

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