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TheaterFABRIK spielt: WE ARE CAMERA. jasonmaterial von Fritz Kater

Die TheaterFABRIK wagt sich am Samstag, 20. September, um 19.30 Uhr in der Tonhalle Gera mit der ersten Premiere der neuen Spielzeit in die deutsch-deutsche Vergangenheit. Die fünf Spieler, Maria George, Juliane Pohle, Robert Auerbach, Sascha Siebert und Francesco Walenszus, sind zum Teil noch in der DDR geboren und zur Schule gegangen. Aufgewachsen im geeinten Deutschland versuchen sie den Rückblick in die Jugend ihrer Eltern und Großeltern.

Schwarzweißfoto. Eine lächelnde Familie vor einem finnischen Hotel. Auf der Rückseite eine Notiz: Silvester 1969/70. Bilderbuchmärchenfamilienbild. Dahinter bröckelt die Fassade. Eine Nacht, die alles verändern wird. Mama, Papa, Sonja und Mirco und der mysteriöse John blicken zurück, erinnern sich an zerfallende Gewissheiten, an B-Waffen, Hamster, die in den Löchern vom Sofa verschwinden, Flokatiteppiche und Nachbarn, die Selbstmord begehen. Ein Ost-West-Spionage-Familiendramathriller über Verbiegungen und Haltungsschäden, die man sich zuzieht, wenn man zwischen die Zeiten gerät.

Die Spielleitung hat Lisa Großmann. Das Projekt entstand in der Reihe „Jetzt! Junge machen ihr Theater“, bei der Jugendliche die komplette Umsetzung eines Theaterstücks von Spiel über Kostüm und Bühne bis hin zur Regie übernehmen. Die Textvorlage stammt von Fritz Kater, der das Stück „WE ARE CAMERA. jasonmaterial“ als Teil seiner DDR-Trilogie veröffentlichte.

Kartenreservierungen, sowie weitere Informationen und Spieltermine unter 0365/2147859 oder www.theaterfabrik-gera.de.

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