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Theater Würzburg: Ungewöhnlich ambitionierte Theaterarbeit abseits grosser Theaterzentren

Das Theatermagazin „Die deutsche Bühne“ herausgegeben vom deutschen Bühnenverein startet alljährlich eine Umfrage bei ihren Autorinnen und Autoren und zieht so eine Theater-Bilanz der abgelaufenen Spielzeit.

Beurteilt werden die beste Gesamtleistung eines Hauses, herausragende Beiträge in den einzelnen Sparten und dem Bereich der Ausstattung, größte Enttäuschungen und „ungewöhnlich ambitionierte Theaterarbeit abseits großer Zentren“.

 

Das Mainfranken Theater Würzburg machte in dieser letztgenannten Rubrik auf Grund der vergangenen Spielzeit 2005/2006 von sich reden. Mit den beschränkten finanziellen Mitteln einer kleineren Stadt bzw. einer kleinen Bühne oder in einem Umfeld, in dem es experimentelle Theaterkonzepte traditionell schwer haben, sei dem Theater ein besonders ambitioniertes Gesamtprogramm gelungen. Zu danken ist diese Bewertung sicherlich unter anderem der Ausgrabung der Hans Pfitzner Oper „das Herz“ und den Schauspielproduktionen „Ödipus, Tyrann“ von Sophokles („Heiner Müllers „Ödipus“ glückt in Würzburg wie eine Sprengkraft-Probe“, Abendzeitung Nürnberg) und „Glaube, Liebe, Hoffnung“ von Ödön von Horvath. Letzteres war bereits bei den Bayerischen Theatertagen in Memmingen ausgezeichnet worden.

 

 

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