PREMIERE SA. 21.9.13, 19.30 Uhr, Großes Haus. -----
»Freiheit«, »Gleichheit« und »Brüderlichkeit« sind die drei Prinzipien, die die Französische Revolution als Leitideale gegen die Monarchie propagiert hat. Danton, Robespierre, Camille Desmoulins und St. Just formulierten sie im »Club des Cordeliers« und setzten sie in der Nationalversammlung gemeinsam durch, bevor der weitere Fortgang der Revolution diese Gruppe der Jakobiner zerriss und zu Gegnern machte.
Robert Schusters Neuinszenierung von Georg Büchners Stück »Dantons Tod« nimmt die Auseinandersetzung um die Aktualität dieser Ideale zum Ausgangspunkt. Schließlich berufen sich nicht nur in Frankreich die modernen Demokratien in unterschiedlichen Gewichtungen auf die von ihnen abgeleiteten Grundwerte. Welchen Stellenwert haben sie heute noch für die Handlungsspielräume jedes Einzelnen?
Regie: Robert Schuster
Bühne & Kostüme: Sascha Gross
Musik & Komposition: Georg Zeitblom
Dramaturgie: Josef Mackert
Mit: Linda Lienhard*, Iris Melamed; Roger Bonjour*,
Matthias Breitenbach, Bozidar Kocevski, Konrad Singer, Martin Weigel